GRAWE Award geht an die Bergrettung Steiermark

von Karlheinz Lind

Der GRAWE Award, der 2019 im Bereich „Sicherheit“ verliehen wird, geht an Michael Miggitsch und die Bergrettung Steiermark.  Denn sie wurde für ihre ganzjährige Einsatzbereitschaft, bei jedem Wetter freiwillig und unentgeltlich rasch Hilfe leisten zu können, geehrt.

Der GRAWE Award geht heuer an Michael Miggitsch und die Organisation Bergrettung Steiermark für die ganzjährige Einsatzbereitschaft, bei jedem Wetter freiwillig und unentgeltlich rasch Hilfe leisten zu können. Der Award wird jährlich unter der Leitung von GRAWE Ehrenpräsident Franz Harnoncourt-Unverzagt und von einer unabhängigen Jury verliehen. Diese besteht aus Carina Kerschbaumer, Gernot Rath , Othmar Ederer sowie Ursula Wipfler.

Bergrettung Steiermark

Mehr als 1700 Bergretter sind Mitglied bei der Bergrettung Steiermark. Sie stehen 365 Tage im Jahr rund um die Uhr und bei jedem Wetter für Unfälle im alpinen Gelände bereit. Die Organisation ist an 53 Ortsstellen in der Steiermark vertreten und insgesamt mit 15 Einsatzfahrzeugen ausgestattet. Zusätzlich arbeitet die Bergrettung mit dem Roten Kreuz, der Polizei, der Feuerwehr und dem Österreichischen Bundesheer zusammen, um im Ernstfall gemeinsam noch schneller reagieren zu können. Zudem gehört die Steirische Bergrettung dem Bundesverband Österreich an, der eine länderübergreifende Kooperation (Bayern, Slowenien, Südtirol) ermöglicht. Die vom Land Steiermark erhaltenen Subventionen werden großteils für Weiterbildungen und Bergausrüstung verwendet. Darüber hinaus finanziert sich die Organisation mit Spenden und Förderaktionen.

Schulungen

Für die Steirische Bergrettung steht ständige Weiterentwicklung im Vordergrund. Daher werden in den Ortsstellen Schulungen zu unterschiedlichen Themen, wie zum Beispiel Kurse für Erste Hilfe oder zur richtigen Orientierung und Bergetechnik veranstaltet. Das ist auch notwendig, denn die Einsätze steigen stetig an. Immer mehr Leute sind ohne richtige Ausrüstung in den Bergen unterwegs, haben nur wenig Erfahrung und oft keine Ahnung von den Gefahren im alpinen Gelände. Deshalb ist es der Steirischen Bergrettung ein wichtiges Anliegen, dass sich angehende Bergsteiger sorgfältig auf ihre Bergtouren vorbereiten, um keinen unnötigen Einsatz für die Bergrettung zu verursachen.

 

Beitragsfoto: GRAWE/Ralph König

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