Reisen mit kleinem Gepäck

von Gernot Zenz

Wenn man nicht allzu lange unterwegs ist, kann das Reisen mit kleinem oder Handgepäck nicht nur billiger, sondern auch bequemer sein. Hier ein paar Tipps.

Mühsam den riesigen und schweren Koffer herumschleppen, langwierig einchecken und beim Zielflughafen am Gepäckband ewig warten und bangen, ob das Gepäck wohl am gleichen Flughafen wie man selbst angekommen ist, könnte man sich in vielen Fällen sparen. Wenn man nur mit Handgepäck reist. Dazu muss natürlich mit Bedacht gepackt werden. Dabei das Wichtigste gleich vorweg: Sachen, die man “für alle Fälle” mitnehmen will, kann man gleich daheim lassen. Sie werden so gut wie nie gebraucht. Eine übersichtliche Infographik, was alles ins Handgepäck darf, finden Sie auch unter diesem Link.

Sehr ratsam ist es, das Wetter am Zielort abzufragen. Dann erübrigt sich vielleicht die Mitnahme der dicken Jacke und des Regenschirms. Falls nicht, voluminöse Kleidungsstücke und schwere Schuhe nicht einpacken, sondern gleich anziehen. Ins Gepäck kommen nur die wirklich leichten Dinge. Und auch davon nicht zu viel. Wer länger auf Reisen ist, kann vielleicht unterwegs die Wäsche waschen. Entweder mit der Hand oder in einer Reinigung vor Ort. Apropos Reinigung: wenn möglich, schon daheim schauen, was im Hotel an Toiletteartikel vorhanden ist. Das lässt sich relativ einfach im Reisebüro oder auf Buchungsseiten im Internet erfahren. Damit fällt schon wieder einiges an Gepäck weg.

Flüssigkeiten umfüllen

Was im Hotel an Waschsachen nicht vorhanden ist oder man unbedingt mitnehmen will, in kleine Behältnisse umfüllen. Was bei Flugreisen sowieso gemacht werden muss, weil im Handgepäck Flüssigkeiten maximal in 100 Milliliter-Behältern transportiert werden dürfen. Aber auch grundsätzlich ist es platzsparender, kleine Behältnisse ganz voll zu machen als große halb leer zu lassen. Sehr gut für die Reise mit kleinem Gepäck sind Produktproben. Zum Beispiel die kleinen Probefläschchen, die man beim Einkauf in der Parfumerie dazubekommt. Kleidungsstücke sollte man nicht falten, sondern rollen. Das ist platzsparender und verdrückt die Kleidung nicht so stark. Auch kann der Platz in den mitgenommenen Schuhen für kleine Dinge ausgenutzt werden, zum Beispiel Schmuck oder auch Socken. Apropos: eventuell Socken, die sowieso bald ausrangiert werden sollen, einpacken und nach Gebrauch am Zielort gleich dort wegwerfen. Das schafft Platz für Souvenirs oder andere wichtige Dinge auf der Heimreise. Leseratten sollten eine E-Book-Reader statt mehrerer Bücher mitnehmen. Diese Geräte sparen nicht nur Platz, sonder auch richtig viel Gewicht. Grundsätzlich gilt: beim Packen Zeit lassen. Rechtzeitig damit beginnen, um sich Gedanken über die richtige Packstrategie machen zu können. Zum Beispiel auch darüber, was man daheim lassen könnte.

Beitragsbild: levranii – stock.adobe.com

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