Ennstal Milch als Verarbeitungsprofi

Nach umfangreichen Investitionen hat sich die Ennstal Milch zum Verarbeitungsvorreiter in ganz Europa gemacht. 82 Millionen Kilogramm Milch werden jährlich vermarktet.

Dass auch aus der Not heraus Zukunftskonzepte entstehen können, beweist die Ennstal Milch in Stainach. Unter dem Dach der Landgenossenschaft Ennstal hat sich das Tochterunternehmen Ennstal Milch zu einer international tätigen Molkerei entwickelt. Obmann Hermann Schachner: „Im Vergleich zu Österreichs Molkereien zählen wir zu den kleinsten. Deshalb haben wir in Verarbeitung und Vermarktung auf die Spezialisierung gesetzt.“

Bereits im Jahre 2002 hat man in eine CartoCan-Spezialmaschine investiert. Dabei wird auf die innovative und umweltfreundliche Verpackungsvariante mittels Kartondose gesetzt. Durch ihre Materialeigenschaft sowie einen ökologischen Herstellungs- und Abfallverwertungsprozess unterstützt die CartoCan die Marken von Kunden durch ihre Umweltfreundlichkeit. Der Anteil an nachwachsenden Rohstoffen liegt bei der CartoCan bei über 60 Prozent.

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Fortschritt

Schachner: Heuer wird bereits die dritte antiseptische CartoCan-Anlage in Betrieb genommen. Insgesamt wurde dabei von uns über 20 Millionen Euro investiert.“ Durch die antiseptische Abfüllung habe man den Vorteil, so Schachner, dass Produkte auch außerhalb der Kühlkette länger haltbar seien: „Dies erleichtert die Listung in Handelsketten enorm, da Verkaufsplätze im Kühlbereich wesentlich begehrter sind.“ Insgesamt werden derzeit Eiscafe, Milchmischgetränke sowie Biogetränke in über 140 Länder exportiert.

Auch eine neue Glasaseptik-Anlage zur Herstellung von flüssigen Lebensmitteln in Glasflaschen wird seit heuer betrieben, laut Schachner einzigartig in Europa. Eine schonende, schnelle Herstellung durch Ultrahocherhitzung garantiert höchste Lebensmittelqualität mit langer Haltbarkeit ohne jeglichen Einsatz von Chemie.

Insgesamt liefern 712 Bauern ihre Milch zur Ennstal Milch, der Bioanteil liegt bei beachtlichen 27 Prozent. Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken

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