Die besten Brände sind gekürt

Neuerliche Rekordbeteiligung. Sechs Landessieger gehen an Aufsteiger und etablierte Obstveredler. Franz SIMON aus Fehring gelingt mit dem Titel „Edelbrenner des Jahres 2018“ der absolute Durchbruch.

Rekordbeteiligung und Trend zur Obstveredelung. „Die Landesprämierung Edelbrände ist ein besonderer Höhepunkt für die steirischen Obstveredler und sprengt mit einer neuen Rekordbeteiligung alle bisherigen Grenzen“, unterstreicht Landwirtschaftskammer-Vizepräsidentin Maria Pein. 565 klassische Edelbrände sowie neue Produktlinien wie Gin, Whisky und edle Liköre hat die 22-köpfige Top-Expertenjury bewertet, ein Plus von 85 eingereichten Proben oder 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dazu die Vizepräsidentin: „Unsere Obstbauern veredeln zunehmend ihre hochqualitativen Früchte und sehen darin eine wichtige Betriebssparte. Dieser Trend beschleunigt sich gerade wegen der sehr hohen Ernteausfälle durch die Spätfröste der vergangenen Jahre.“

 

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Sechs Landessieger, 11 Sortensieger und 4 Doppelsortensieger gekürt. „Die Landes- und Sortensieger zeichnen sich durch ihre außergewöhnliche Brennkunst und dem jahrelangen Feilen an der Top-Qualität ihrer Produkte aus“, unterstreicht Verkostungsleiter Georg Thünauer. Einen Landessieg errangen Harald Ertl (Staudach), Fritz Mayer (Obdach), die Destillerie Hochstrasser (Mooskirchen), Naturprodukte Semlitsch (Deutsch Haseldorf), die Fachschule Silberberg und Franz SIMON (Fehring). Ulrich Steinbauer (Rassach), Familie Selinscheck (Pichla/Mureck), Familie Neumeister (Wieden/Straden) und Franz Simon (Fehring) erzielten einen wohlverdienten Doppelsortensieg. Die weiteren elf Sortensiege gingen an: Johann und Erika Fuchs-Maierhofer (Schwanberg), Weinbaufamilie Breg (Kranachberg/Gamlitz), Bioweingut Thünauer (St. Johann/Saggautal), Familie Muster-Poschgan (Leutschach), Harald Ertl (Staudach), die Fachschule Kirchberg/Walde, Pirker GmbH (Mariazell), Hödlhof (Stubenberg), Engelbert Plankenhofer (Selzthal), Naturprodukte Semlitsch (Deutsch Haseldorf), Familie Berger (Trog/Anger).

 

Edelbrenner des Jahres 2018 ist Zugpferd bei heimischem Gin und Whisky. Der begehrte Titel „Edelbrenner des Jahres 2018“ geht ganz klar an Franz SIMON aus Fehring. Er überzeugte die Jury mit Höchstpunkten, sicherte sich mit seinem GIN II den Landessieg und erzielte zwei Sortensiege mit seinem Whisky Single Malt Strong und seinem Birnenbrand. „Er ist steirisches Zugpferd bei der Herstellung neuer Produktlinien wie Gin und Whisky und hat mit dieser hohen Auszeichnung den absoluten Durchbruch geschafft“, gratuliert Vizepräsidentin Maria Pein.

 

Aus 565 Proben wurden sechs Landessieger. „Der Weg zum Sieg ist für jeden Obstveredler sehr herausfordernd, zumal nur beste Qualität die begehrten Spitzenplätze gewinnen können“, sagt Verkostungsleiter Georg Thünauer. Die Top-Expertenjury (Sommeliers, Spezialisten der TU-Graz, Bundeskellereiinspektor, Experten der Weinbranche) testen nicht nur Geruch, Sauberkeit und Geschmack, Frucht und Typizität, sondern auch die Harmonie des Produktes. Aus den 565 eingereichten Produktproben erkosten sie zuerst die insgesamt 19 Sortensieger, woraus dann im Knockout-Verfahren die Landessieger gekürt werden. Weitere 223 Produkte erreichten eine Gold-Prämierung und weitere 246 Produkte wurden prämiert. „Das spiegelt die sehr gute Qualität der steirischen Brände wider“, unterstreicht Verkostungsleiter Georg Thünauer.

 

Auszeichnungsplakette auf Flaschen und Hoftafeln. Die prämierten Obstveredler dürfen ihre erlesenen Produkte mit der runden Auszeichnungsplakette „Landessieger 2018“, „Sortensieger 2018“, „Gold bei der Landesbewertung 2018“ oder „Ausgezeichnet bei der Landesbewertung 2018“ kennzeichnen. Außerdem erhalten die prämierten Betriebe eine Hoftafel, die über ihre Leistungen informieren.

 

Foto: LK/Danner Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken

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