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Apfelhoheiten mit Charme und Wissen

von Karl Brodschneider

Ulrike Kreimer ist neue steirische Apfelkönigin, Helene Fattinger Apfelprinzession. Beim Apfelblütenfest in Puch bei Weiz wurden sie feierlich in ihr Amt eingeführt.

 

Die Apfelbäume blühten. Die Sonne schien. In Puch bei Weiz war alles perfekt für die Krönung der beiden neuen Apfelhoheiten Helene I. aus Deutschfeistritz und Ulrike I. aus St. Ruprecht an der Raab angerichtet. Darüber freuten sich auch Bürgermeisterin Gerlinde Schneider, die scheidende Apfelhoheit Judith I., LK-Vizepräsidentin Maria Pein, Landesrat Hans Seitinger, Mostkönigin Hanna Mausser, die Narzissenhoheiten, Erwerbsobstbauernverbandsobmann Manfred Kohlfürst mit Verbandsgeschäftsführer Herbert Muster und viele andere mehr. Die Inthronisation fand im Rahmen des bestens besuchten Apfelblütenfestes statt.

Mehrsprachige Königin

Krönung in Puch bei Weiz

Landesrat Hans Seitinger nahm im Beisein von vielen Ehrengästen die Krönung der beiden neuen Apfelhoheiten vor.

Königin Ulrike I. heißt mit bürgerlichem Namen Ulrike Kreimer und kommt aus St. Ruprecht an der Raab. Die 26-jährige HLW-Absolventin kommt von einem Obstbaubetrieb, hat an der Karl-Franzens-Universität Graz Spanisch und Italienisch studiert und Erfahrungen in der internationalen und nationalen Gastronomie gesammelt. Die neue Apfelkönigin ist auch landwirtschaftliche Facharbeiterin und arbeitet am elterlichen Obstbaubetrieb in St. Ruprecht. Somit ist sie eine vielseitig ausgebildete Obstbäuerin und perfekte Botschafterin für den steirischen Apfel. Apfelmajestät Ulrike I. über ihre künftige Aufgabe: „Ich freue mich schon auf die ersten Auftritte. Ich werde alles geben, um den steirischen Apfelproduzentinnen und Apfelproduzenten ein nationales und internationales Profil zu verleihen.“

 

Bekannter Obstbaubetrieb

Prinzessin Helene I. kommt vom Bio-Obstbaubetrieb Fattinger aus Stübing, Deutschfeistritz. Die 20-jährige Absolventin der Höheren Lehranstalt für Landwirtschaft und Ernährung in Graz-Eggenberg wird ab Herbst den Aufbaulehrgang im Bildungszentrum Silberberg besuchen. Derzeit arbeitet Helene am elterlichen Obstbaubetrieb und verbringt ihre Freizeit mit Fotografie, Wandern, Sport und Reisen. Die neue Apfelprinzessin freut sich auf die bevorstehenden Aufgaben und wird den steirischen Obstbau engagiert vertreten: „Äpfel sind wertvoll und sehr gesund. Diese Vorzüge werde ich mit großer Leidenschaft der Bevölkerung und den Obstliebhabern vermitteln.“

 

Internationale Auftritte

Majestäten beim Fest

Auch die Narzissenhoheiten und die Mostkönigin waren zusammen mit den Apfelhoheiten beim Apfelblütenfest in Puch bei Weiz.

Die beiden neuen Apfelhoheiten werden den Steirischen Apfel in den nächsten zwei Jahren bei vielen Veranstaltungen und Messen im In- und Ausland bewerben. Um dieses majestätische Amt ausführen zu können, unterzogen sie sich mit anderen möglichen Kandidatinnen einer Wahl. Voraussetzung für dieses Amt: Sie müssen von einem landwirtschaftlichen Betrieb mit Schwerpunkt Obstbau kommen. Wichtige Kriterien bei der Wahl sind Kommunikationsfähigkeit, fachliche Kompetenz, Allgemeinbildung und charmante Ausstrahlung.

 

 

Fotos: Kleinschuster, Brodschneider

 

 

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