Die köstliche Alternative am Griller

von Gernot Zenz

Lammfleisch hat aufgrund der naturnahen Haltung und Fütterung ein delikates und fein würziges Aroma. Außerdem ist es äußerst zart und feinfasrig.

Die Grillsaison ist voll angelaufen im ganzen Land. Kein Wunder: was gibt es genüsslicheres als ein  gemütliches frühsommerliches Grillerlebnis mit Familie oder Freunden? Neben den Klassikern wie Kotelett, Würstel und Co wird auch eine Alternative auf den heimischen Grillern immer beliebter: Lammfleisch. “Aus ernährungsphysiologischer Sicht empfiehlt sich ein Grillvernügen mit diesem Fleisch”, weiß Siegfried Illmayer, Geschäftsführer des Steirischen Schaf- und Ziegenzuchtverbandes. “Es zeichnet sich durch hochwertiges Eiweiß, essenzielle Fettsäuren, wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente wie Vitamine aus. Außerdem gilt das Grillen als eine der gesündesten Arten, Fleisch zuzubereiten.”

Ideal zum Grillen ist Fleisch mit einer ganz feinen Fettmaserung. Durch die Hitze wird das Fett ausgebraten und hält so das Fleisch saftig und g`schmackig. Tipp vom Fachmann: “Aufpassen sollte man beim Würzen”, so Siegfried Illmayer. “Grundsätzlich passt eine ganze Reihe von Gewürzen hervorragend zum Lammfleisch. Aber weil es einen sehr feinen Eigengeschmack hat, sollte man mit den Gewürzen eher vorsichtig umgehen.” Illmayer empfiehlt Meersalz und frisch geriebenen Pfeffer. Zusätzlich noch Knoblauch, Rosmarin, Thymian oder auch Paprika, Minze und Zitrone, je nach Geschmack.

Nur heimische Qualität

Wer es eher exotisch mag, greift auch zu Kardamom, Chili, Kreuzkümmel oder Ingwer. Beim Grillen ist Fleisch übrigens nicht Fleisch. Für schnelle Grillereien sind eher die Teilstücke des Lammschlögels oder des Rückens empfehlenswert. Weniger feine Stücke, etwa ein gut durchwachsener Hals, sind degegen für längeres Grillen auf relativ niedriger Temperatur geeignet. Pro Person sind etwa 20 bis 30 Deka Fleisch zu rechnen. Tipp: Fleisch erst auf den Griller, wenn auf der Glut ein weißer Aschefilm zu sehen ist und den Rost vorher einölen. Wenn möglich, immer frische Kräuter zum Würzen verwenden und einen Abstand von mindestens 15 Zentimeter zum Fleisch einhalten. So können sich die verschiedenen Gewürze gleichmäßiger am Grillgut verteilen.

Damit sich der schmackhafte Fleischsaft am Fleisch gut ausbreiten kann, sollte man nach dem Grillen das Fleisch ein paar Minuten rasten lassen. So verschieden die Geschmäcker auch sein mögen, eines ist immer wichtig, betont Siegfried Illmayer: “Bitte nur das Fleisch von heimischen Tieren verwenden. Nur hier ist die kontrollierte Qualität und der gesunde Genuss sichergestellt.”

Beitragsbild: Agrarmarkt Austria

 

 

 

 

 

 

 

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