Noch mehr Vulgonamentafeln

NEUES LAND setzt die Vulgonamentafel-Aktion fort und hat für die 3000. Tafel-Bestellung ein besonderes Geschenk.

Es sind schon vier Jahre her, als NEUES LAND die Initiative „Rettet die Vulgonamen“ startete. Rund um Geschichten über die Bedeutung des Hofnamens, zumeist von Generationen zu Generationen weitergegeben, hat er über Jahrhunderte den Status einer bedeutsamen Orientierungshilfe erhalten – begann NEUES LAND auch mit dem Verkauf von Vulgonamentafeln. Hergestellt und bedruckt hat diese in Grün (mit weißer Schrift) gehaltenen Aluminiumtafeln die Alpenländischen Schilderfabrik in Feldkirchen bei Graz.

Rekordverdächtig

Bis dato wurden in der ganzen Steiermark fast 3000 Tafeln – exakt sind es 2900 – gut sichtbar auf Bauernhäusern, Wirtschaftsgebäuden oder Ställen aufgehängt. Obwohl die Vulgonamentafel-Aktion offiziell schon vor zwei Jahren beendet wurde, treffen vereinzelt noch immer Bestellungen ein.

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Ein besonderer Preis

Für NEUES LAND ist das ein Grund, mit der Aktion neu durchzustarten. Ab sofort können in der Redaktion wieder die beliebten grünen Aluminium-Tafeln mit dem gewünschten Hofnamen gekauft werden. Als zusätzlicher Anreiz wird die Bestellung der 3000. Vulgonamentafel mit einem besonderen Preis belohnt. Die Tafel wird von Bauernbund-Landesobmann Hans Seitinger persönlich übergeben und gleichzeitig erhält die betreffende Bauernfamilie ein eigenes Festpaket, genannt „Auftafeln“. Denn das Anbringen der Tafel soll ein kleines Hoffest für 20 Personen werden. Und wer feiert, braucht dafür Speisen, Getränke und Musik. Das alles stellt NEUES LAND bereit und wird darüber auch berichten.

In jedem Fall ist es mit dieser Initiative schon bisher gelungen, dass der Vulgonamen eine Aufwertung erlebt hat. Früher war er in vielen Dörfern zur Unterscheidung und zum Zurechtfinden wichtiger als der Familiennamen. Man sprach vom „Stumpf“, „Neubauer“, „Rieglschuster“, „Hansl im Eck“ oder „Schusterannerl“. Oft war der Schreibnamen allgemein gar nicht bekannt.

Beitragsbild: privat

 

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