Weichberger

Gedenktafel in Maria Luschari

von Karl Brodschneider

Bei der Eibiswalder Wallfahrt nach Maria Luschari wurde eine Gedenktafel enthüllt. Sie erinnert an den im Jahr 2019 so tragisch verunglückten Pfarrer Siegfried Gödl.

 

Vor genau zwei Jahren verunglückte der bekannte Eibiswalder Pfarrer Siegfried Gödl im Zuge einer Fußwallfahrt nach Maria Luschari kurz vor dem Erreichen des bekannten Wallfahrtsortes tödlich. Unmittelbar nach seinem Begräbnis wurde im Sinne einer gelebten christlichen Gedenkkultur die Idee geboren, ein Jahr nach seinem Todestag ein Zeichen des Miteinanders und des Andenkens an diesen besonderen Mitmenschen zu setzen. Coronabedingt konnte man dieses Vorhaben im Jahr 2020 nicht umsetzen.

Zwei Busse

Gedenktafel

Das ist die Gedenktafel, die nahe der Wallfahrtskirche in Maria Luschari steht und an den verstorbenen Pfarerr Siegfried Gödl erinnert.

Kürzlich war es aber so weit. Über 80 Wallfahrer des Pfarrverbandes Eibiswald mit Abordnungen des Vereins EVI, des ÖKB, des Alpenvereins  machten sich mit zwei Bussen auf den Weg nach Tarvis. Auch eine Gästegruppe aus der Pfarre Frauental war dabei. Nachdem die Pilgergruppe, verstärkt durch drei Priester, mit der Kabinenseilbahn die Bergstation erreicht hatte, gab es eine feierliche Prozession. Voran das Wallfahrerkreuz, die Wallfahrerfahne und die ÖKB-Fahnenabordnung – so betete man in den Pilgerort hinein. Die Einheimischen und anwesenden sonstigen Pilger verfolgten das alles mit großer Aufmerksamkeit. Danach wurde die Gedenktafel für Pfarrer Gödl an einem für alle leicht zugänglichen Ort im Bereich des Kirchplatzes gesegnet. Sie ist eine Stiftung vom Pfarrverband, vom Verein EVI, vom ÖKB und Alpenvereint.

Wallfahrermesse

Wallfahrergruppe

Über 80 Wallfahrer des Pfarrverbandes Eibiswald und eine Gästegruppe aus der Pfarre Eibiswald nahmen an der Wallfahrt teil.

Namens des Pfarrverbandes und aller Pilger sprach Johannes Eisner Worte des Gedenkens und des Dankes. Der ehemalige Eibiswalder Kaplan und jetzige Vikar im Seelsorgeraum Voitsberg, Sepp Paier, umrahmte die würdige Feier. Er spielte mit seiner Okarina und segnete gemeinsam mit den Kaplänen Barnabe und Zölestin die Gedenktafel. Mit der anschließenden Wallfahrermesse im Beisein des örtlichen Pfarrherrn fand der geistlich-religiöse Teil der Pilgerfahrt einen würdigen Abschluss. An der Orgel spielte Pastoralreferent Christoph Paar.

 

Fotos: Rupert Garnez

 

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