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Saisonstart beim Grazer Krauthäuptel

von NEUES LAND

Der Grazer Krauthäuptel ist der unumstrittene Lieblingssalat der Steirer und Steirerinnen und wird jetzt schon im Freiland geerntet.

Die Freilandernte des Grazer Krauthäuptels hat begonnen. Beim Saisonstart auf dem Bauernmarkt am Grazer Lendplatz präsentierte Markus Hillebrand, der Sprecher der Grazer Krauthäuptel Bauern, nicht nur die neue Plakatserie „Die erste Liebe vergisst man nie“, sondern auch die Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft Steirisches Kürbiskernöl g.g.A. Diese neue Kooperation ist für deren Geschäftsführer Reinhold Zötsch naheliegend, denn der Großteil des Kürbiskernöls wird zum Salat-Abmachen verwendet.

Millionenfach geerntet

Bis zum Saisonende im Oktober werden es etwa 15 Millionen Stück Grazer Krauthäuptel sein, die geerntet werden. Rund 100 Gemüsebauern aus dem Grazer Raum und aus der Südoststeiermark kultivieren den steirischen Lieblingssalat, der am typisch roten Randerl erkennbar ist. Der Grazer Krauthäuptel ist kalorienarm, hat reichlich Vitamine und Mineralstoffe und ist ideal für leichte Kost.

Große Wertschätzung

„Wir sind eine tolle Gemeinschaft“, lobte Markus Hillebrand die Gruppe der Grazer Krauthäuptel Bauern. Wertschätzende Worte für ihr Produkt kamen auch von Landesrat Hans Seitinger, LK-Vizepräsidentin Maria Pein und Stadtrat Kurt Hohensinner. Der Landesrat sagte: „Die vielen Familienbetriebe, die sich mit hoher Sorgfalt der Produktion dieser steirischen Spezialität verschrieben haben, sind für eine nachhaltige Versorgung nicht wegzudenken.“

Heuer haben die tiefen Nachtfröste im März das Wachstum des Grazer Krauthäuptel deutlich gebremst. „Die Trockenheit machte den Anbau zusätzlich schwieriger“, erklärte Hillebrand und ergänzte: „Aber durch die kalten Temperaturen ist unser Aristokrat jedoch besonders knackig.“ Weiters wurde gesagt, dass Pflanzenschutzmaßnahmen beim Grazer Krauthäuptel wegen seiner Robustheit auf ein Minimum reduziert werden können. Diese traditionelle Salatsorte hat sich im Laufe der Zeit gut an unser Klima angepasst.

Beitragsfoto: LK

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