Weichberger

Hagel brachte erste Schäden

von Karlheinz Lind

Über 300.000 Euro Schaden verursachten früher als sonst die ersten Unwetter des Jahres an landwirtschaftlichen Kulturen.

Mit lokal schweren Hagelunwettern begann am vergangenen Sonntag die heurige „Hagelsaison“. Betroffen waren in den Bezirken Graz-Umgebung und Südoststeiermark vor allem die Gemeinden Premstätten und Bad Radkersburg. „Nach den Frostschäden Mitte April ist die Landwirtschaft in der Steiermark nun vom Hagel schwer getroffen worden“, so der zuständige Landesleiter der Österreichischen Hagelversicherung in der Steiermark Josef Kurz, in einer ersten Bilanz.

Die geschädigte landwirtschaftliche Fläche wird auf knapp 1000 Hektar geschätzt, der Gesamtschaden in der Landwirtschaft beläuft sich auf rund 300.000 Euro. Die Kulturen Ölkürbis, Sojabohne, Mais, Salat und Kraut waren betroffen.

Rückblick

Im vergangen Jahr traten die ersten Hagelschäden in der Steiermark erst wesentlich später ein. So zogen am 14. Juni 2020 die ersten heftige Gewitter des Jahres mit teilweise sturzbachartigen Niederschlägen und Hagel über den Osten und Südosten der Steiermark. In den Bezirken Hartberg-Fürstenfeld, Weiz und Südoststeiermark führten die Unwetter zu enormen Schäden in der Landwirtschaft. Auf einer Fläche von rund 2500 Hektar wurde allein durch dieses Ereignis ein Gesamtschaden von 800.000 Euro erhoben. Landesleiter Kurz abschließend: „Was die Hagelsituation im vergangen Jahr betraf, gab es somit erst Mitte Juni die ersten nennenswerten Hagelschäden. Also rund ein Monat später als heuer“, so Kurz abschließend.

 

 

Beitragsfoto: ÖHV

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