300 Millionen Krügel Bier

In der Region Leutschach reifen auf 90 Hektar Fläche der für die Bierbrauerei so notwendige Hopfen seiner Ernte gegen Ende August entgegen. Auf Grund günstiger Witterung im Frühjahr erwarten die 14 Hopfenbauern eine optimale Ernte von rund 190 Tonnen Rohhopfen. – Grob umgerechnet werden daraus 1,5 Millionen Hektoliter oder 300 Millionen Krügel Bier.

Das wurde einer Reihe von Gästen auf der heurigen Hopfenrundfahrt der „Erzeugergemeinschaft Hopfen in Leutschach“ trotz regnerischem Wetter einprägsam vor Augen geführt. – „Gutes Wachstum der Reben auf Grund genügender Niederschläge lassen eine überdurchschnittliche Ernte erwarten“, gab sich Obmann Peter Musger überzeugt. Auch Geschäftsführer Gerald Pronegg ortete „üppigen Wuchs und Dolden von oben bis unten“, gegenüber dem für Hopfen zu trockenem Vorjahr. Rückblickend bemerkte er, dass 1961 zu Beginn des Hopfenanbaues in Leutschach rund 90 Landwirte davon Gebrauch machten. „Heute sind es 14 – diese Zahl wie auch die

Im Hopfenfeld (v.l.n.r.): Kammerpräsident Franz Titschenbacher, Peter Musger, Josef Kowald, Gerald Holler und Gerald Pronegg.

Im Hopfenfeld (v.l.n.r.): Kammerpräsident Franz Titschenbacher, Peter Musger, Josef Kowald, Gerald Holler und Gerald Pronegg.

Anbaufläche werden konstant bleiben“, erläuterte er.
Bei einem Hopfenbauern wurden die kräftigen Dolden noch näher in Augenschein genommen, und beim Weinbauern und Buschenschenker Rothschädl in Eichberg-Trautenburg erfolgte ein kulinarischer Abschluss. Bei dem wurden der vormalige Bezirksbauernkammerobmann Josef Kowald und seitens des Landes Georg Zöhrer von Obmann Musger je eine „Hopfenkrawatte“ für ihre Verdienste um den Hopfenanbau überreicht. Inzwischen errechneten Vertreter der Brauunion Österreich, dass man aus der heurigen Hopfenernte rund 300 Millionen Krügel Bier gewinnen werde.
Unter den Gästen sah man auch Kammerpräsident Franz Titschenbacher, die später eingetroffene Hopfenkönigin Nicol Dworschak, Bezirksbauernkammerobmann Gerald Holler, sowie seitens der Brauunion Andreas Urban und Johann Jäger, sowie Andreas Werner von Göss-Puntigam.

 

Text und Fotos: Barbic

Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken

Kommentieren

*