Guter Start ins Honig-Jahr

Die Wetterkapriolen der vergangenen Jahre machten auch den Imkern schwer zu schaffen. In diesem Jahr sieht es bisher deutlich besser aus – regional spricht man sogar von Rekorderträgen.

Das Absterben von Blüten durch die Spätfröste der Jahre 2016 und 2017 war nicht nur für die heimischen Obst- und Weinbauern eine Katastrophe. Auch die Imker litten durch weniger Honigertrag und schwierigen Arbeitsbedingungen. In diesem Jahr blickt man optimistisch auf die ersten Erträge des Blütenhonigs, trotz starker Temperaturschwankungen im bisherigen Jahresverlauf. Während in Salzburg von einer außerordentlichen Blütensaison mit Erträgen bis zu 30 Kilogramm pro Stock gesprochen wird, ist in der Steiermark vor allem auch die Top-Qualität auffällig.

Die Obstblüten waren für die Bienen in diesem Jahr eine Wonne

Die Obstblüten waren für die Bienen in diesem Jahr eine Wonne. Foto: Bio-Imkerei Wurzinger

Bio-Imkerinnen

Margit Wurzinger von der Bio-Imkerei Wurzinger aus Fehring, beschreibt das bisherige Jahr: „Wir sind wirklich froh, dass wir in diesem Jahr eine Obstblüte ernten durften. Auch die Akazie war in den letzten Jahren schwer geschädigt. Die bisherige Ernte war sehr gut und vor allem die Qualität sticht heuer ins Auge. Wenn die Biene genug Zeit findet die Kammern der Waben mit Wachsdeckeln zu verschließen, ist die Konsistenz besonders wertvoll – wir sagen, dass der Honig blättert.“

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Auch Gerti Amplatz, Obfrau der steirischen Erwerbsimker, bewirtschaftet mit ihrem Mann Sigi die Landwirtschaft und Imkerei seit vielen Jahren biologisch und sieht bisher auch im Wetter deutliche Unregelmäßigkeiten: „Wir haben durch den warmen Jänner und dem darauffolgenden Kälteeinbruch deutliche Unterschiede in den Volksstärken beobachtet. Ernte und Qualität sind bisher aber trotzdem sehr gut.“

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