Jugend weiter fördern!

Die Steirische Jungbauernschaft mit Obmann Leo Madl wehrt sich gegen die bevorstehenden Kürzungen der Top-up Zahlungen.

Ein harter Einschnitt erwartet die österreichischen Hofübernehmer im Bereich ihrer Top-up Zahlungen. Weil es im Jahr 2018 eine Änderung der Förderberechtigungen gegeben hat und somit fast 3800 Betriebe mehr um die Förderung, die mit zwei Prozent der Direktzahlungen gedeckelt ist, angesucht haben, erwartet die Jungbauern ein Minus von fast 40 Prozent. Anspruchsberechtigt sind Junglandwirte, die bei ihrer ersten Antragstellung nicht älter als 40 Jahre sind. Hier wurde bisher für die ersten 40 Hektar ein Prämienzuschlag von circa 75 Euro pro Hektar auf die Direktzahlung mittels Top-up ausgezahlt.

Katastrophales Zeichen

Für die Steirische Jungbauernschaft mit Obmann Leo Madl eine schlimme Situation: „Einerseits sind wir froh, dass mehr Jungbauern diese Förderung in Anspruch nehmen. Andererseits ist es ein katastrophales Zeichen an die Jugend, wenn das Top-up um gleich 40 Prozent gekürzt wird. Ziel muss es sein, den Ausfall aus nationalen Mitteln aufzufüllen, um damit ein Zeichen an die Jugend zu setzen, sie ist schließlich die Zukunft des Bauernstandes“. Die Steirische Jungbauernschaft hofft mit ihrer Forderung auf Auffüllung aus nationalen Mitteln Gehör zu finden, denn es gehe schließlich darum, auch weiterhin Hofnachfolger zu haben, die gesunde und nachhaltige Lebensmittel produzieren, so Madl abschließend.

Advertisements

Beitragsbild: Budimir Jevtic – stock.adobe.com Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken

Kommentieren

*