Blick in die Energie-Zukunft

Wie wird die Energieversorgung von morgen aussehen? Woher kommen Strom und Wärme  der Zukunft?

Die Energieversorgung steht vor zwei großen Herausforderungen: Klimaschutz und Energiesicherheit. Das Land trägt dem in seiner  “Klima- und Energiestrategie 2030” Rechnung. Seit 1990 ist der gesamte Energieeinsatz um etwa ein Drittel gestiegen. Etwa die Hälfte der verbrauchten Energie verwenden wir für die Wärmegewinnung. Ungefähr 20 Prozent für die Stromerzeugung und etwa 30 in Form von Treibstoffen. Der größte Energieträger ist das Erdöl, aus dem mehr als ein Drittel der  Energie gewonnen wird. Erdgas hat mit etwa 19 Prozent einen gleich großen Anteil an der Energieversorgung wie Strom.

Erneuerbare Energien

Auf Erneuerbare Energieträger entfallen etwa 28 Prozent. Zum Vergleich: 2005 waren es etwa 20. Gerade die Erneuerbaren Energieträger spielen in der Energiestrategie des Landes eine große Rolle. Das Land plant die Anhebung deren Anteils auf 40 Prozent, um bis 2030 die Treibhausemissionen um 36 Prozent zu senken und die Energieeffizienz um 30 Prozent erhöhen zu können. Das alles natürlich bei voller Versorgungssicherheit und für jeden leistbar.

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Viele Maßnahmen

Um solch ambitionierte Ziele zu erreichen, muss an vielen Schrauben gedreht werden. Nahe liegend ist der Ausbau der Erneuerbaren Energie in Verbindung mit derzeit noch brach liegenden Potentialen. Das bedeutet nicht nur den Bau von neuen Anlagen und Förderungen derselben, sondern auch die Steigerung der Effizienz von vorhandenen Einrichtungen. Zum Beispiel kann man bei Kraftwerken durch den Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung den Wirkungsgrad erhöhen. Ebenso ist die Minimierung von Übertragungsverlusten im Strom- und Gasnetz ein Thema. Verdichtete Siedlungsstrukturen mit energieeffizienten Gebäuden gehören ebenso dazu wie eine effizientere Abfall- und Ressourcenwirtschaft mit Müllvermeidung und verbessertem Recycling. Auch Forschung für mehr Energieeffizienz sowie Bildung und Information, etwa beim Energiesparen und Konsumverhalten, werden mit einbezogen. Natürlich spielt die Mobilität eine wichtige Rolle, etwa Güterverkehr auf die Schiene oder mehr öffentliche Verkehrsmittel.

Beitragsbild: fotolia.com Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken

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