Eier: Forderung nach Kennzeichnung

Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Titschenbacher bekräftigt Forderung nach verpflichtender Kennzeichnung von Lebensmitteln mit Ei-Anteil sowie von Eiern in der Gastronomie und Hotellerie

Eier sind ein geniales Lebensmittel. Anlässlich des morgigen Welteitages unterstreicht die Landwirtschaftskammer die Vorzüge von Eiern als wertvolles Lebensmittel. Die Ernährungswissenschaft hat die Cholesterinlüge längst wiederlegt. Dazu Primarius Meinrad Lindschinger: „Eier liefern gute, lebensnotwendige Fette, unterstützen und fördern die Hirnleistung sowie den Muskelaufbau. Außerdem sind sie reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Lindschinger resümiert: „Eier sind ein wertvolles Brain-, Beauty- und Power-Food. Sie sind rundum gesund und senken den Cholesterinspiegel. Ein moderater Konsum von drei bis vier Eiern pro Woche ist kein Problem.“

 

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Konsumenten haben Recht auf Herkunftskennzeichnung. Die Steiermark ist Österreichs Eierland Nummer 1. Die heimischen Eierbauern waren auch Vorreiter bei der Umstellung auf die tierfreundliche Legehennenhaltung. Leider kommen jährlich noch immer 629 Millionen Eier (Statistik Austria) in Form von Trockeneipulver, Flüssigei und Schaleneiern aus vorwiegend illegaler, fragwürdiger Haltung nach Österreich. Diese landen dann überwiegend in der Gastronomie und Hotellerie, in Nudeln, Backwaren, Fertiggerichten, Keksen, Gebäck oder Naschereien. Das kritisiert die Landwirtschaftskammer scharf. Präsident Franz Titschenbacher bekräftigt die Forderung nach einer verpflichtenden Kennzeichnung von Lebensmitteln mit Eiantal. Titschenbacher: „Die Konsumenten haben das Recht zu erfahren, woher die Eier kommen und wie die Legehennen gehalten werden.“ Weiters verlangt Titschenbacher eine verpflichtende Kennzeichnung für Eier in der Gastronomie und Hotellerie.

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