Steiermarkhof: Als erstes E-Tankstelle

Neu eröffneter Energieschauplatz im Areal des Bildungshauses der Landwirtschaftskammer zeigt, wie man durch alternative Stromerzeugung und Eigenstromnutzung die Energiekosten auf den Bauernhöfen senken kann.

E-Mobil-fittes Bildungshaus. „Der Steiermarkhof mit seinen jährlich 65.000 Seminarteilnehmern, ist das erste E-Mobil-fitte Bildungshaus Österreichs“, unterstreicht Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Titschenbacher. Während sich die Seminarteilnehmer weiterbilden, können bei der neu eröffneten E-Tankstelle mit vier Ladestationen die E-Fahrräder und E-Autos betankt werden. Die dazu gehörige, hauseigene Photovoltaikanlage erzeugt den Ökostrom, eine Speicheranlage sorgt für die ausreichende Verfügbarkeit des CO2-freien Stroms. Auch Rasenmäher „Karl“ wird mit Ökostrom betrieben und schafft somit emmissionsfrei ein gepflegtes Ambiente.

Auch Energieschauplatz eröffnet. „Der ebenfalls neu eröffnete Energieschauplatz mit Photovoltaikanlage, Ökostromspeicher, Wechselrichter und Smart Meter führt uns vor Augen, dass sich auf den Bauernhöfen bei alternativer Stromerzeugung und Eigenstromnutzung durch Maschinen und Geräte, die Stromkosten erheblich senken lassen und ein unverzichtbarer Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden kann“, betont Titschenbacher. Die neue Homepage www.e-landwirtschaft.at liefert alle wichtigen Fakten zum Thema Energieeffizienz in der Landwirtschaft.

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 Purrer: Energieladenetz weiter verdichtet. Ein besonderes Highlight am Energieschauplatz sind die vier E-Ladestationen. „Diese können bei Bedarf ausgebaut werden, sodass bis zu 16 E-Autos parallel aufgeladen werden können“, erklärt Christian Purrer, Vorstandssprecher der Energie Steiermark. „Für uns ist der Ausbau der E-Ladestationen ein zentrales Projekt. Wir investieren rund 3,2 Millionen Euro in die Verdichtung des heimischen E-Tankstellennetzes. Derzeit sind rund 220 E-Tankstellen mit insgesamt 650 Ladepunkten landesweit in Betrieb. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist essenziell, um der immer weiter wachsenden Nutzung von E-Mobilität gerecht zu werden.“

 

Foto: LK-Musch

 

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