Schutz an aller Munde

von Karl Brodschneider

Um ein Zeichen für den Kauf heimischer Produkte zu setzen, vertreibt der Steirische Bauernbund exklusive Mund-Nasen-Schutzmasken im Steiermark-Design.

Seit Anfang April ist das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken in vielen Bereichen Pflicht. Zuerst wurde diese Maßnahme beim Einkaufen in den Supermarktketten umgesetzt. Die Geschäfte wurden von der Bundesregierung sogar verpflichtet, vor dem Eingang Masken an die Kunden auszuteilen. Die Masken müssen im Geschäft getragen werden. Fest steht, dass die Masken eine zusätzliche Schutzmaßnahme zur Eindämmung des Coronavirus sind. Sie ersetzen aber nicht andere Vorgaben wie die Ein-Meter-Abstandsregelung oder das regelmäßige Händewaschen.

Schon bald hat sich rund um die Mund-Nasen-Schutzmasken ein wahrer Wettstreit ergeben, denn sie können sehr künstlerisch gestaltet sein oder eine Botschaft vermitteln. Auch der Steirische Bauernbund lässt eigene Masken herstellen. Sie sind grün und werben mit der Aufforderung „Kauf daham“. Damit will man auf die Bedeutung regionaler Erzeugnisse hinweisen. Die neuen Designer-Schutzmasken sind ein Qualitätsprodukt: echte Baumwolle, ein hochwertiger Gummizug und ein robuster Draht zur Nasenanpassung.

Steirer helfen Bauern

„Schutzmasken werden uns noch länger begleiten, als uns lieb ist. Deshalb setzen wir auch hier in Zukunft auf regionales Handwerk. Genäht werden sie von Nicole Distler aus St. Nikolai im Sausal. Die Masken sollen die Menschen dazu animieren, weiterhin gezielt in der Region einzukaufen“, so Bauernbunddirektor Franz Tonner. Pro verkaufter Maske gehen übrigens zwei Euro an „Steirer helfen Bauern“. Das ist ein Hilfsfonds zur Unterstützung bäuerlicher Familien nach schweren Schicksalsschlägen. Die Maske ist waschbar, kostet 11,99 Euro und ist über das Internet zu bestellen unter www.daham.kaufen. Die Schutzmasken gibt es auch für Kinder.

Bauernbund-Landesobmann Landesrat Hans Seitinger erklärt, warum er die Bauernbund-Maske trägt: „Daheim kaufen ist unser zentrales Anliegen, damit die Arbeit unserer Bäuerinnen und Bauern mehr Wertschätzung findet. Wenn die Regionalität in den Fokus gerückt wird, kann diese Krise auch eine Chance für unsere bäuerlichen Familienbetriebe sein.“

Maria Pein mit Maske

LK-Vizepräsidentin Maria Pein trägt beim Einkauf die Bauernbund-Schutzmaske.

LK-Vizepräsidentin Maria Pein erklärt: „Es ist so wertvoll, in einer Region zu leben, wo alles wächst und Bauern und Bäuerinnen Tag für Tag mit viel Fleiß Lebensmittel erzeugen. Darum ist diese Botschaft auf der Bauernbund-Schutzmaske so wichtig.“

Schutz für die Oma

Gusti Maier mit Maske

Ihre Enkelkinder haben die Schutzmaske von Landesbäuerin Gusti Maier liebevoll gestaltet.

Es gibt aber auch ganz persönlich gestaltete Schutzmasken. Eine solche trägt die steirische Landesbäuerin Gusti Maier. Ihre selbstgenähte Maske haben ihre Enkelkinder bemalt und bei der Überreichung der Maske zu ihr gesagt: „Wir wollen unsere Oma schützen!“ Gusti Maier dankt auch unzähligen Bäuerinnen, die mit selbstgenähten Schutzmasken viele Menschen versorgt haben.

Andreas Kühberger mit Maske

Der Bürgermeister von Mautern,Abg.. z. NR Andreas Kühberger, trägt eine Schutzmaske mit Hirsch-Motiv.

Der bäuerliche Nationalratsabgeordnete Andreas Kühberger trägt eine ganz besondere Schutzmaske und erklärt: „Da die Jagd eine meiner Leidenschaften ist, mag ich diese Maske. Die Maske mit dem Hirsch-Motiv wurde mir – darüber habe ich mich sehr gefreut – von jemandem mit der Post geschickt. Gerade in Wien trage ich sie auch deshalb, um meine Herkunft und meinen Einsatz für die Jagd, die Landwirtschaft und den ländlichen Raum zu zeigen. Sie ist für mich aber auch ein Symbol für die schwierige Zeit, in der wir uns gerade befinden.“

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