Weichberger

Der Steirische Bauernkalender 2021 ist da!

von Karl Brodschneider

Der Steirische Bauernkalender enthält zahlreiche Geschichten, Gedichte sowie Fachbeiträge. Eine neue Kräuterserie beginnt.

Der Steirische Bauernkalender hat als Lese- und Jahrbuch eine lange Tradition. Meist wird er im Zuge des Inkassos an die Bauernbundmitglieder und Interessierte verkauft. Etliche von ihnen sind wahre Kalender-Sammler. Sie  haben oft Dutzende Kalender-Jahrgänge im Bücherregal stehen. „Ich freue mich jedes Mal, wenn ich merke, dass jemand schon ganz hart auf den Kalender wartet“, erklärt NEUES LAND-Chefredakteur Karl Brodschneider. Er ist seit dem Tod von Fred Strohmeier im Jahr 1999 für die Erstellung des Kalenders verantwortlich. „Genau genommen ist es eine Ganzjahresarbeit“, sagt Brodschneider. Die ersten druckfrischen Exemplare überreicht er an BB-Landesobmann Hans Seitinger und LK-Präsident Franz Titschenbacher.

Kalender an Franz Titschenbacher

Für LK-Präsident Franz Titschenbacher ist der Steirische Bauernkalender ein Jahrbuch, in dem er schon seit jungen Jahren gerne blättert und liest.

Aus dem Inhalt

Gemeinsam blättern sie dann im neuen Kalender. Er beginnt wie immer mit dem sehr umfangreichen Kalendarium. Der Chronik-Teil ruft bedeutsame Ereignisse des heurigen Jahres – nicht nur die COVID 19-Pandemie – in Erinnerung. Im Kapitel „Wetter“ ist zum Beispiel festgehalten, dass es Mitte Dezember 2019 im Süden der Steiermark sogar in der Nacht plus 14 Grad hatte. Oder bei den Todesfällen wird daran erinnert, dass der bekannte Volkskulturmoderator Ernst Zwanzleitner vor genau einem Jahr – am 7. November 2019 – gestorben ist.

Der Lese-Teil im Bauernkalender beginnt wieder mit zwei Geschichten aus dem Bauernkalender vor 50 Jahren. Dann folgen zahlreiche Erzählungen, zeitgeschichtliche Beiträge und Gedichte. Das sind alles Beiträge von Steirern und Steirerinnen. Fotos der beliebten Serie „Wie`s g`wesn is“ dürfen ebenso wenig fehlen wie die Rätsel.

Neue Serie

Mit einem Beitrag von Hans Putzer zum 250-Jahr-Jubiläum des Kirchenliedes „Großer Gott, wir loben dich“ beginnen die Fachbeiträge. Der südweststeirische Historiker Herbert Blatnik wendet sich mit großer Sorgfalt und Sensibilität einem Thema zu, über das es in der Öffentlichkeit relativ wenig Beiträge gibt. Das ist „Der steirische Bauer in den Jahren 1938 bis 1945“. Im Kalender 2021 wird auch eine neue Serie gestartet. Die Ennstalerin Trude Schwaiger besitzt einen reichen Erfahrungsschatz über die heimischen Gräser und Kräuter. Sie gibt ihr Wissen jetzt an die Leser des Bauernkalenders weiter. Das alljährliche Städte-ABC gilt diesmal Sarajevo, der Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina.

In vielen steirischen Bauernbund-Ortsgruppen wurden auch im abgelaufenen Jahr zahlreiche Mitglieder für ihre Treue zum Bauernbund geehrt. Ihre Namen und viele Fotos von Ehrungen findet man im Bauernkalender 2021. Gelungen ist auch eine Zusammenarbeit mit der Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen. So gibt es eine Aufzählung der verschiedenen Leistungen in der Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung sowie in der Gesundheitsvorsorge.

Für die erfrischende Gestaltung des Bauernkalenders zeichnete auch diesmal Siegfried Soritz verantwortlich, für die Inserate Wolfgang Garofalo.

Bestellen und kaufen

Der Steirische Bauernkalender hat 256 Seiten und kostet zehn Euro. Die vielen Erzählungen, Geschichten und Gedichte stammen von Männern und Frauen aus der Steiermark. Der Verkauf erfolgt großteils über die Bauernbundfunktionäre in den Ortsgruppen. Der Bauernkalender kann auch im Steirischen Bauernbund, Krottendorfer Straße 79/4, 8052 Graz, office@stbb.at, Tel. 0316 826361-13 erworben werden.

 

Beitragsfotos: Lind, Brodschneider

 

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