Versicherungsangebote optimieren!

Die überaus extremen Wetterbedingungen mit darauffolgenden Frostnächten haben der agrarischen Kulturlandschaft in der Steiermark erneut – wie im Vorjahr – beträchtlichen Schaden zugefügt. Damit laufen nicht nur viele Arbeitnehmer in der Agrarwirtschaft Gefahr, ihre Arbeit zu verlieren, die Frostkatastrophe gefährdet schlichtweg die Lebensexistenz tausender steirischer Obst- und Weinbauern.

Nach einem aktuellen Lokalaugenschein in der Weststeiermark lautet deshalb für Agrarlandesrat Hans Seitinger der primäre Auftrag, künftig optimierte Schutzvorkehrungen für die steirischen Landwirte einzufordern bzw. sicherzustellen.

Landesrat Hans Seitinger setzt sich für betroffene Bauern ein.

Seitinger: „Da sich solch intensive Naturkatastrophen verdichten ist es höchst an der Zeit, für die Landwirte neue und gleichzeitig leistbare wie qualitätsorientierte Versicherungsangebote zu erstellen.“ Erfreulicherweise seien bereits jetzt 50 Prozent der Obst- und 40 Prozent der Weinbauern, welche in sensiblen Lagen produzieren, versichert. Eine erste konkrete Maßnahme des Landes nach der erneuten Frostkatastrophe werde deshalb unverzüglich eine verstärkte und professionalisierte Beratung von Versicherungsleistungen sein.

Des Weiteren kündigte der Agrarlandesrat – in Abstimmung mit LH Hermann Schützenhöfer und LHStv. Michael Schickhofer – finanzielle Sofortmaßahmen für bereits getroffene Schutzvorkehrungen der Bauern – etwa für Frostbewässerung, Folien oder Strohballen – an.

Nach Schätzungen der Hagelversicherung würden die derzeit ermittelten Schäden in der Größenordnung zwischen 35 und 40 Millionen Euro liegen. Seitinger abschließend: „Freilich kann die tatsächliche Dramatik der Frostschäden – nicht zuletzt durch die Unwägbarkeiten des weiteren Witterungsverlaufs, erst in den nächsten Tagen in exakte Zahlen gegossen und konkretisiert werden.“

 

 

 

 

Foto: Hagelversicherung, Archiv

Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken

Kommentieren

*