Schweine-Gipfel in Wien

Agrar-Landesrat Hans Seitinger war Mitinitiator eines Treffens, bei dem wichtige Entschlüsse zur Zukunft der Schweinewirtschaft gefasst worden sind.

Die heimische Schweineproduktion ist in vielen Bereichen außerordentlich stark geprüft, man denke nur an das momentane Preistief, überbordende Auflagen, Embargos und vieles mehr. Kein Wunder also, dass die derzeitige Situation ausgesprochen angespannt ist. Aus diesem Grund fand dieser Tage auf Initiative der Agrar-Landesräte Johann Seitinger, Stephan Pernkopf (Niederösterreich) und Max Hiegelsberger (Oberösterrech) ein „Schweine-Gipfel“ in Wien statt. Dabei konnte man sich unter Federführung von Seitinger auf folgende österreichweite Schwerpunktsetzungen für die zukünftige Schweinewirtschaft einigen:

  • Bekenntnis zur Qualitätsproduktion in Österreich.
  • Erarbeitung von Alleinstellungsmerkmalen zum Aufbau eines Markenprogrammes mit dem Ziel höherer Erlöse.
  • Begleitende Kommunikations- und Imagemaßnahmen nach innen und außen.
  • Zukunftsperspektiven und Planungssicherheit für Schweinehaltungsbetriebe durch investitionsfreundliche Gesetze, Richtlinien und Normen.

Weitere wesentliche Punkte beim „Schweine-Gipfel“ in der Bundeshauptstadt waren das gesamte Zuchtprogramm, die Absicherung von lebensfähigen Familienbetrieben und insbesondere auch der Erhalt der Versorgungssicherheit mit heimischem Qualitätsfleisch.

Konkrete Vorschläge

Man hat sich darauf verständigt, dass die Ländervertreter und der Verband Österreichischer Schweinebauern (VÖS) bis Mitte April konkrete Vorschläge zu den oben angeführten Punkten erarbeiten. Diese sollen dann im Detail unter den Ländern abgestimmt und umgesetzt werden.

Neben Seitinger waren aus der Steiermark auch Schweinezucht Steiermark-Obmann Balsius Gsöls, Schweinezucht Steiermark-GF Raimund Tschiggerl, Styriabrid-Obmann Kurt Tauschmann und der steirische Tierzuchtdirektor Horst Jauschnegg anwesend.

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