Ein Landwirt und sein großes Glück

Wenn Erich Niederl nicht gerade Öfen säubert, dann ist der Fehringer bei seinen Bienenvölkern. Hier hat der Rauchfangkehrer sein Glück gefunden – in der Bienenwirtschaft.

Das Glück aus dem Glas: Jetzt im Winter genießt Erich Niederl den Geschmack des abgelaufenen Jahres. „Fast jeder Tag beginnt mit einem Löfferl Honig von meinen eigenen Bienen. Ich habe bis zu 20 Völker“, erzählt der Rauchfangkehrmeister und Hobby-Imker aus Fehring im Bezirk Südoststeiermark. „Das ist pures Glück zum Löffeln. Egal ob mit Rindern, Schweinen oder Bienen. Als Lebensmittelerzeuger hat man heutzutage das Glück auf seiner Seite. Noch dazu, wenn man als Produzent selbst Einblick auf die Herstellung seiner Produkte hat.“ Genau hinsehen muss der Oststeirer jetzt in der kalten Jahreszeit, beim Durchfegen der Schornsteine im Einzugsgebiet rund um Fehring. In sieben Gemeinden werden hier jetzt rund 2500 Haushalte vom rauchfangputzenden Hobbyimker und seinen sieben Angestellten (fünf Gesellen, zwei Lehrlinge) versorgt. „Das Schöne am Beruf der Rauchfangkehrer ist es, dass er immer gebraucht wird und auch während des Jahres als Glücksbringer gesehen wird. Viele Menschen wollen mir einfach die Hand schütteln“, lacht Erich Niederl. Als führendes Rauchfangkehrunternehmen bietet Niederl nicht nur die Reinigung für Feuerungsanlagen für feste, flüssige und gasförmige Brennstoffe, eine heiztechnische Beratung oder eine Bau- und messtechnische Überprüfung an, auch führt er Kamin-Inspektionen und Dicht-Prüfungen durch. Schon im Advent hat der Fehringer „Glücksbringer“ unzählige Kamine geputzt und von seiner neuen Honigkreation geschwärmt: Erstmals wurde jetzt auf dem Rauchfangkehr-Meisterbetrieb ein Cremehonig produziert – ein Glücksbringer für den Frühstückstisch. Übrigens hat der Fehringer auch einen Tipp für ein gesundes 2016: „Täglich ein Löfferl Honig pur, das hilft dem Körper und der Natur!“

 

 

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