Europatage in Raumberg

von Karl Brodschneider

Früher galten die „Frauenberger Europatage“ als Diskussionsforum für Europa-Themen, künftig soll das in Raumberg geschehen.

 

Über viele Jahre galten die „Frauenberger Europatage“ – vor rund 50 Jahren vom Raumberger Schulprofessor Robert Klenkhart und Otto von Habsburg ins Leben gerufen – als Ort, wo über „Visionen für Europa“ informiert, gesprochen und geträumt wurde. Mit dabei waren auch immer sehr viele Schüler und Absolventen der HBLFA Raumberg. Jetzt haucht ein eigens gegründetes Kuratorium diesen „Europatagen“ neues Leben ein und macht daraus die „Europatage Raumberg-Gumpenstein“. Der Termin ist der gleiche wie damals, nämlich das Wochenende vor dem Palmsonntag.

Diskussionen

Einer der Kuratoren ist LK-Präsident Franz Titschenbacher, selbst oftmaliger Gast im Bildungshaus Frauenberg bei Admont. Sein Mittun begründet er auch mit dem Brexit: „Da hat man gesehen, wie schnell die pro-europäische Stimmung in der Bevölkerung kippen kann!“ Ihm ist es wichtig, dass die Menschen – vor allem auch junge Leute – immer wieder die Friedensidee und die Möglichkeiten der EU – kennenlernen und dass sie darüber mit anderen reden. Die Europatage ermöglichen Diskussionen auf Augenhöhe und lassen, so Titschenbacher, bei den Teilnehmern eine Beziehung zu Europa reifen.

Europa von morgen

Stattfinden sollen hätten sie am 3. und 4. April. Aufgrund der Coronavirus-Krise wurden sie jetzt vorläufig auf den 20. und 21. November 2020 verschoben. Dabei geht es in mehreren inhaltlichen Blöcken über Themen wie „Handel ohne Grenzen, „Gemeinsame Europäische Agrarpolitik“, „Wirtschaft und Finanzen“ sowie „Unsere Europa von morgen“. Nach allen Vorträgen gibt es auch viel Platz für Diskussionen.  

 

Beitragsfoto: HBLFA Raumberg-Gumpenstein

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