Schnupfensaison: Abwehrhaltung einnehmen

von NEUES LAND

Willkommen, Schnupfensaison: wie man sich am besten wappnet und zu welchen Hausmitteln man im Fall der Fälle greifen kann.

„Das Immunsystem entfernt in den Körper eingedrungene Mikroorganismen, fremde Substanzen und ist außerdem in der Lage, fehlerhaft gewordene körpereigene Zellen zu zerstören. Es ist ein komplexes Netzwerk aus verschiedenen Organen, Zelltypen und Molekülen“, weiß Wikipedia. Und jedes Jahr im Herbst wissen wir: Das Immunsystem hat jede Menge zu tun, willkommen Schnupfensaison! Rinnende Nasen, Hustenreiz, Halsschmerzen werden in den kälteren Monaten zum oft lästigen Begleiter.

Vorbeugen statt nachsorgen

Daher gilt es sich schon jetzt gut zu wappnen. „Die vorbeugende Einnahme der Extrakte von rotem Sonnenhot oder Holunder kann oft eine Erkältung abfangen oder für einen leichteren, kürzeren Verlauf sorgen“, sagt Gerhard Kobinger, seines Zeichens Präsident der Apothekerkammer Landesgeschäftsstelle Steiermark.

Begleitet Fieber die Erkältung, ist Ruhe angesagt: im Bett bleiben, zwei bis drei Liter fiebersenkenden Lindenblüten- oder Holundertee trinken. Gegen Husten hilft eine Teemischung aus Thymian, Süßholz, Eibisch, Malvenblüte und Königskerze. Um den Schleim zu lösen, unterstützt ein Efeuextrakt. Bei Halsschmerzen ist das Gurgeln mit Salbeitee ratsam. „Bei Schnupfen schafft eine Inhalation Erleichterung: Fünf bis zehn Tropfen Eucalyptus- oder Latschenkieferöl in einen Topf mit ein bis zwei Liter heißem Wasser geben und die Dämpfe mit einem großen Handtuch über dem Kopf einatmen. Wenn die Nasenschleimhaut schon wund ist, soll mit Kamille inhaliert und eine Heilsalbe aufgetragen werden“, so Kobinger.

Bewegung und Superfood

Grundsätzlich kann man den Körper das ganze Jahr über gut vorbereiten, damit die Schnupfensaison nicht zu unbarmherzig zuschlägt: Bewegung an der frischen Luft, ausreichend, Vitamine, eine ausgewogene Ernährung und das Vermeiden von Stress sind ein gutes Rezept, um die Abwehrkräfte zu stärken. Auch wenn die Arbeit ruft und kein Innehalten möglich scheint: Die nötige Zeit zum Gesundwerden sollte man sich auf jeden Fall geben. Denn es könnte noch schlimmer kommen: Ein verschleppter Infekt kann Schäden an Herz, Niere oder anderen Organen verursachen.

 

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