Pollensaison im Gange

von NEUES LAND

Erle und Hasel in Vollblüte: Allergiker sollten Wiesen und Wälder meiden und Vorsichtsmaßnahmen zur Linderung der Beschwerden treffen.

Die Pollensaison ist bereits voll im Gange. Allergikern macht das zu schaffen: Die Nase rinnt, die Augen brennen. Hasel und Erle haben bereits für starke Belastungen in den Tieflagen Österreichs gesorgt. Bei entsprechenden Bedingungen muss laut Pollenwarndienst weiterhin mit einer hohen Pollenkonzentrationen gerechnet werden, in den thermisch begünstigen Regionen ist der Höhepunkt allerdings überstanden. Aber größere Belastungen durch Hasel- und Erlenpollen sind nun auch in den mittleren Lagen ein deutliches Thema. Entlastung finden Allergiker in den Bergen, genau genommen in hohen Lagen über 1700 Meter Seehöhe.

In der nächsten Zeit gibt immer wieder Schwankungen in der Pollenkonzentration, günstige Bedingungen – das heißt, Sonnenschein und Temperaturen unter zehn Grad Celsius – führen aber wieder zu hohen Belastungen. „Der Pollenflug von Hasel und Erle wird vor allem während sonniger Phasen gefördert. Auf Spaziergängen sollten Gebiete mit häufigem Vorkommen von Hasel und Erle gemieden werden“, informiert der Pollenwarndienst. Haseln bevorzugen Waldränder, Erlen sind vor allem in Auwäldern zu finden.

Tipps

Die Pollenkonzentration geht übrigens in geschlossenen Räumen bereits nach zehn Minuten auf etwa ein Prozent des Außenwertes zurück, wenn man die Fenster schließt. Um bei offenem Fenster arbeiten zu können, empfehlen sich Pollenschutzgitter. Ihre Textilstruktur verhindert das Eindringen von etwa 90 Prozent des Pollens. Pollenfilter fürs Auto sind ebenfalls ratsam, denn eine Niesattacke als Lenker ist gefährlich.

Um die Wohnräume nicht zusätzlich mit Pollen zu belasten, sollte man die Kleidung nicht in den Schlafräumen verteilen und die Haare waschen, bevor man sich ins Bett legt. Mineralwasser mit Magnesium hält die Schleimhäute feucht und macht sie weniger reizbar als trockene Schleimhäute.

Erle und Hasel folgen Esche und Birke. Die Blüte der Esche zeichnet sich noch nicht unmittelbar ab, wird aber ab Mitte bis Ende März bei anhaltend günstigen Wetterbedingungen erwartet. Ähnlich verhält es sich auch mit der Blühbereitschaft der Birke. In der Luft befinden sich derzeit auch Pollen von Eiben- und Zypressengewächsen, Pappel, Ulme und Ahorn. Sie sind aber von geringer allergologischer Bedeutung.

Infos: www.pollenwarndienst.at

 

Beitragsbild: Jürgen Fälchle – stock.adobe.com

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