Naharbeit führt zu Kurzsichtigkeit

von NEUES LAND

Die Augengesundheit vieler leidet durch den digitalen Lebensstil, die Kurzsichtigkeit nimmt immer stärker zu. Tipps zur Vorbeugung.

Smartphones, Tablets, Computer – sie bestimmen oftmals unseren privaten und beruflichen Alltag. Allerdings wirkt sich das nicht zuletzt auch auf die Augengesundheit aus. Stundenlange Bildschirmarbeit und Mangel an Tageslicht begünstigen Kurzsichtigkeit (Myopie). Studien bestätigen, dass bis 2050 bereits die Hälfte der Menschen daran leiden werden, betroffen sind vor allem die wohlhabenden Industrienationen. Gerade bei jungen Menschen steigt die Zahl der Kurzsichtigen alarmierend schnell. Online-Optiker Mister Spex hat im Rahmen einer Initiative zur Augengesundheit Daten und Expertentipps zum Thema Augen im digitalen Zeitalter gesammelt.

Schleichender Entwicklung zur Kurzsichtigkeit

Die Entwicklung der Kurzsichtigkeit ist ein schleichender Prozess, der zumeist über einen längeren Zeitraum nicht bemerkt wird. Während zunehmende Kopfschmerzen, Müdigkeit und Augenreizungen typische Symptome einer Sehverschlechterung sein können, registriert unser Körper diese Alarmsignale nicht immer. Da unsere Netzhaut keine Schmerzen verspürt, sendet das Auge bei Überlastung keine Warnsignale. Die Sehkraft sollte daher regelmäßig überprüft werden.

Hilfreich ist es auch, die Augen immer wieder einmal im Alltag zu entlasten. Denn das langanhaltende Fixieren eines Bildschirms ermüdet die Augen und kann sie austrocknen. Durch die Konzentration blinzelt man automatisch weniger – ein bis zwei Mal anstatt der normalen zehn bis 15 Mal pro Minute. Bewusstes Blinzeln ist daher ratsam, der Tränenfilm kann wieder gleichmäßig verteilt und die Augenoberfläche benetzt werden. Noch effektiver als häufiges Blinzeln ist es, die Augen länger zu schließen – einmal pro Stunde für 15 bis 30 Sekunden. Benetzende Augentropfen können der Austrocknung der Hornhaut vorbeugen. Bei einer häufigen Anwendung sind konservierungsmittelfreie Tropfen zu empfehlen.

Besonders wichtig sind auch Auszeiten im Tageslicht. Gerade Kinder sollten täglich mindestens eine Stunde im Freien verbringen, um eine Myopie-Entwicklung zu hemmen. Aber auch für Jugendliche und Erwachsene ist der Aufenthalt draußen wesentlich. Er hilft gegen Übermüdung und verbessert den Sehkomfort. Wesentlich dabei ist es auch, den Blick öfter einmal bewusst in die Ferne schweifen zu lassen – draußen wie drinnen. In Räumen ist Lüften ein wirksames Mittel, weil Frischluft viel Feuchtigkeit besitzt. Darüber hinaus gibt es Blaulicht-reduzierende Brillen, die das kurzwellige, blau-violette Licht mittels einer zusätzlichen Beschichtung filtern.

Nähere Informationen: www.misterspex.at/unsere-augen-im-digitalen-zeitalter

Foto: Andrzej Wilusz – stock.adobe.comVor

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