Weichberger

Akkus – gefährliche Helfer

von Karlheinz Lind

Vom Handy bis zum Kinderspielzeug: Mehr als 14 Geräte mit integrierten Akkus sind in einem durchschnittlichen Haushalt zu finden, Tendenz stark steigend.

Smartphone, Bohrmaschine, Elektrofahrrad oder ferngesteuertes Spielzeugauto – sie alle haben etwas gemeinsam: Die Energie, von der sie angetrieben werden, kommt aus Lithium-Ionen-Akkus. Grundsätzlich gilt die Lithium-Ionen-Technologie als leistungsfähig und durchaus sicher, gleichzeitig aber als sehr empfindlich. Klaus Scheitegel, Generaldirektor der GRAWE, erklärt: „Das Risiko für einen Akkubrand ist verhältnismäßig gering. Aber die Schäden, die dabei entstehen, sind aus unserer Erfahrung meist enorm. Mit richtigem Umgang und Beachtung der Sicherheitsmaßnahmen können solche Schäden aber vermieden werden. Rechtzeitig zum Tag der Sicherheit möchten wir präventiv das Bewusstsein für Akkubrände stärken und gleichzeitig unterstreichen, dass umsichtiges Verhalten und einfache Maßnahmen die Gefahr deutlich verringern können.“

GRAWE-Generaldirektor Klaus Scheitegel. Foto: Ralph König/GRAWE

Wirklich gefährlich wird es vor allem bei unsachgemäßer Handhabung oder technischen Mängeln. Der Klassiker ist das Handy, das auf den Boden fällt. Von außen ist absolut nichts zu erkennen, aber der Akku im Inneren wurde möglicherweise beschädigt. So entstandene Defekte können dazu führen, dass der Akku seine gespeicherte Energie schlagartig und unkontrolliert in Form von thermischer Energie abgibt.

Brandgefahr

Es entstehen Temperaturen von mehreren Hundert Grad Celsius. In der Folge kommt es zu heftiger Flammenbildung, die Zellen können explodieren oder wie Raketen durch die Luft geschleudert werden. Befindet sich brennbares Material in der Nähe, steht dieses sofort in Flammen. Im Falle eines Feuers ist auch beim Löschen besondere Vorsicht geboten. Bei Akkubränden kann es zu Verpuffung kommen und zur Entwicklung von besonders gesundheitsschädigendem Rauch.

Explosions- und Brandschäden, in begrenzter Form auch Sengschäden, sind im Rahmen der Feuerdeckung der Haushaltsversicherung miteingeschlossen. Wer über eine private Unfallversicherung verfügt, darf darauf vertrauen, dass dauerhafte Verletzungen, die durch den schadhaften Akku hervorgerufen wurden, gedeckt sind.

Rauchmelder

Mit dem Tag der Sicherheit wollen die österreichischen Länderversicherer einen Beitrag leisten, um die Gefahr von Akkubränden zu verringern. Rauchmelder können im Falle eines Brandes Leben retten. Vor diesem Hintergrund verlost die GRAWE hochwertige Rauchmelder-Sets inklusive Montage durch Fachpersonal, damit das Zuhause bestmöglich geschützt ist. Alle Infos zur Teilnahme am Gewinnspiel sowie Informationsfolder zum Thema „Brandgefährliche Energiebündel“ liegen in allen steirischen GRAWE-Kundencentern auf.

Die Vereinigung der Österreichischen Länderversicherer ist das Netzwerk der sechs in Österreich tätigen Länderversicherer. Mit dem bereits zum 15. Mal stattfindenden Tag der Sicherheit setzen die Österreichischen Länderversicherer ein Zeichen für mehr Sicherheit im Land.

 

Beitragsfoto: mika – stock.adobe.com

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