Kürzlich wurde an der HBLFA Raumberg-Gumpenstein eine Schülergenossenschaft gegründet. Ziel ist es, dass die Schüler wertvolle praktische Erfahrungen in allen genossenschaftlichen Bereichen sammeln.
In Österreich gibt es rund 1800 Genossenschaften mit drei Millionen Mitgliedern, in der Steiermark gibt es exakt 295 Unternehmen, die in dieser Rechtsform organisiert sind. Viele davon sind Banken, Lagerhäuser, Molkereien oder Wohnbaugenossenschaften. Inhaltlich sind dieser Rechtsform aber kaum Grenzen gesetzt. Deshalb war die Freude auch besonders groß, als im Zuge eines feierliches Festaktes an der HBLFA Raumberg-Gumpenstein die fünfte Schülergenossenschaft der Steiermark feierlich gegründet wurde.
Vorstellung
Nach der Einleitung durch Direktor Johann Gasteiner stellten Franz Titschenbacher als Obmann des Raiffeisenverbandes Steiermark und Landgenossenschaft Ennstal-Vorstandsvorsitzender Markus Gerharter das Genossenschaftswesen in den Vordergrund. Die Verantwortlichen der neu gegründeten Schülergenossenschaft präsentierten im Beisein von Armin Friedman und Andrea Gauster-Tesch vom Raiffeisenverband Steiermark die Schulgenossenschaft Raumberg-Gumpenstein eSchüGen. Zum Obmann wurde Clemens Guist gewählt, seine Stellvertreterin ist Marie Paier.
Praxisnah lernen
Die Schulgenossenschaft orientiert sich am Vorbild von Friedrich Wilhelm Raiffeisen und verfolgt das Ziel, Schülerinnen und Schülern praxisnah die Abläufe und Aufgaben einer Genossenschaft zu vermitteln. Die Genossenschaft setzt auf eine praxisnahe und realistische Arbeitsweise, damit die Mitglieder betriebswirtschaftliche Zusammenhänge besser nachvollziehen können. Außerdem hilft sie dabei, größere Projekte für die Schulgemeinschaft umzusetzen. Durch den engen Zusammenschluss von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie weiteren Unterstützenden soll ein wirtschaftliches Miteinander entstehen, das ohne externe Einflussnahme funktioniert.
[© HBLFA Raumberg-Gumpenstein]