Freie Atemwege – Welt-Asthma-Tag

von NEUES LAND

Der Welt-Asthma-Tag soll das Bewusstsein für die Erkrankung verbessern. Eine neue Video-Serie klärt viele Fragen.

Asthma ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Atemwege, die meist im Kindes- und Jugendalter beginnt. Etwa eines von zehn Kindern in Österreich leidet an dieser Lungenkrankheit. Damit ist Asthma die häufigste chronische Krankheit im Kindesalter. In der erwachsenen Bevölkerung sind rund fünf Prozent betroffen. Der Welt-Asthma-Tag am 5. Mai soll für die Erkrankung sensibilisieren. Die häufigste Ursache für die Entstehung von Asthma ist eine Atemwegsallergie. Es gibt heute eine ganze Reihe von Möglichkeiten, allergisches Asthma so zu behandeln, dass man gut damit leben kann. Wichtig dafür ist es zu wissen, wann Asthma als gut kontrolliert gilt beziehungsweise, wann es an der Zeit ist, den Arzt um Rat zu fragen.

Verunsicherung

Zurzeit sind viele Asthmapatienten verunsichert, ob ihre Symptome nicht auch auf Covid-19 zurückzuführen sein könnten. Denn das neuartige Coronavirus kann zu Beschwerden der Atemwege führen, die denen einer Asthma-Erkrankung durchaus ähnlich sind. Eine Unterscheidung dieser beider Erkrankungen kann somit Probleme bereiten. Patienten fragen sich auch, ob sie ihre Therapie ohne Bedenken fortsetzen können, ob sie zur Risikogruppe zählen oder ob sie im Falle einer Infektion einen schwereren Krankheitsverlauf zu erwarten haben.

Die Interessensgemeinschaft Allergenvermeidung ist eine unabhängige Informationsplattform für österreichische Allergiker und Menschen mit allergischem Asthma sowie deren Angehörige. Im Rahmen einer neuen Video-Serie werden drängende Fragen rund um Asthma von Expertinnen und Experten beantwortet – insbesondere auch in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Dazu wird auch das Thema Kortisonbehandlung angesprochen. Sie ist in inhalativer Form die Basis von Asthmatherapien, Bedenken sind auch heute noch verbreitet. Auch Eltern asthmakranker Kinder erfahren viel Wissenswertes.

Rund um den Welt-Asthma-Tag geht täglich ein neues Video im YouTube-Kanal der IGAV online: www.youtube.com/allergenvermeidung.

Foto: Maridav – stock.adobe.com

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