Weniger Butter und Käse

Zur Produktion der österreichischen Molkereien im Jahr 2013 wurden nun interessante Zahlen veröffentlicht. Unter anderem gab es leichte Rückgänge bei Butter und Käse.

Hier dazu einige wichtige Details: Die Erzeugung flüssiger Milchprodukte wurde um rund zwei Prozent auf 1,120.108 Tonnen gesteigert. Gleichzeitig kam es bei Butter zu einem Produktionsrückgang um 1,7 Prozent auf 34.486 Tonnen. Während bei Topfen ein Rückgang um 3,5 Prozent auf 29.807 Tonnen erfolgte, wurde die Herstellung von Käse nur leicht gedrosselt, und zwar um 0,4 Prozent auf 133.323 Tonnen. Schnittkäse hatte in diesem Segment mit 60.457 Tonnen den größten Anteil, aber auch hier hat man die Menge um 3,3 Prozent verringert. Gleichzeitig erzeugten die Verarbeiter mit 37.425 Tonnen um knapp 3 Prozent mehr Hartkäse.

Innerhalb des Segments „flüssige Milchprodukte“ kam es im Jahr 2013 zu deutlichen Veränderungen: Während die frische Trinkmilch mit 139.764 Tonnen mengenmäßige Einbußen von knapp zehn Prozent verzeichnete, konnte die länger frische ESL-Milch um fast sechs Prozent auf 268.908 Tonnen zulegen. Auch bei der H-Milch wurde die Produktion erhöht, und zwar um 5 Prozent auf 377.480 Tonnen. Leichte Rückgänge wurden bei Mischtrunk verzeichnet – um 1,6 Prozent auf 245.122 Tonnen. Im Segment „Schlagobers, Kaffeeobers und Sauerrahm“ wurde die Erzeugung um zwölf Prozent auf 70.562 Tonnen erhöht.

Im Bereich der Dauermilchprodukte wurde die Herstellung von Magermilchpulver um 23 Prozent auf 3.927 Tonnen verringert und gleichzeitig der Ausstoß an Vollmilchpulver auf 406 Tonnen verdreifacht. Auch bei Molkenpulver kam es zu einem deutlichen Plus, die Menge wurde um gut zehn Prozent auf 40.172 Tonnen gesteigert. Der Versand von Verarbeitungsmilch in andere Mitgliedsländer der EU wurde 2013 aufgrund der guten Verwertungsmöglichkeiten im Inland um sieben Prozent auf 425.143 Tonnen reduziert. Mit insgesamt 36.248 Tonnen (minus fünf Prozent) wurde auch weniger Milch aus anderen Ländern zugekauft. (aiz.info)

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