Um Jakobi gibt´s das Klapotetzfest

Am Sonntagnachmittag nach Jakobi – dieser Lostag ist am 25. Juli – wurde beim Weingut Johann Jöbstl auf dem Sernauberg in Gamlitz, der seit 1996 von Edelkastanienbäumen umrauschte Klapotetz mittels eingebauter Entriegelung in Betrieb genommen.

Wie es Brauch ist und um damit beerengierige Vögel etwas zu verscheuchen. Dazu lädt die Familie Jöbstl Kunden und deren Freunde sowie Bekannte alljährlich an diesem Tag zu einer kleinen Zusammenkunft unter dem Klapotetz auf dem Hügel in ihren Weingärten. Auch diesmal war trotz etwas widrigem Wetter wieder eine erkleckliche Schar von Kunden und Gästen gekommen. So sorgte Manfred Pucher mit seiner Harmonika für den

Das Klapotetz kann wieder klappern.

Das Klapotetz kann wieder klappern.

musikalischen Hörgenuss, und Maximilian Rombold sowie Frieda Paier lasen aus ihren Büchern Heiteres und Besinnliches vor. Hausherr Johann Jöbstl präsentierte und kommentierte die edlen Tröpferl des vergangen Jahres, der 1996 gemeinsam mit seinem Freund Leopold Kerschenbauer von den „Oberlandlern“ den Klapotetz errichtet hatte. Kerschenbaumer durfte nun mit einer langen Stange das Windrad „entriegeln“, und der Weinbauer Jöbstl setzte es mit einem kräftigen Schubs auch noch in Gang.
Abschließend lud man noch zu einer ausgiebigen Bewirtung bei herzhaften Gaumenschmeichlern. – Und der Klapotetz bleibt bis 11. 11. „eingeschaltet“, und wird jedoch nicht abgebaut. Ob seiner respektablen Größe sei das zu mühsam, hieß es.

 

 

 

 

 

Text und Foto: Barbic

 

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