Bauerntage waren riesen Erfolg

Am Mittwoch und Donnerstag zog die heimische Landwirtschaft den Grazer Hauptplatz und seine Besucher bei den Bauerntagen in ihren Bann.

Unter dem Motto „Stadt trifft Land – Ein Herz für Bauern“ verwandelte der Steirische Bauernbund den Hauptplatz der Landeshauptstadt in ein bäuerliches Dorf mit vielen Spezialitäten. So konnten sich die unzähligen Besucherinnen und Besucher neben den zünftigen Klängen von „San fia nix“ bei regionalen Köstlichkeiten stärken. Neben Wein, Spezialitäten vom Woazschwein, Kastanien und gutem Sterz, gab es auch bäuerliche Holzschnitzkunst von Ewald Fuchs zu bestaunen.

Auch nicht fehlen durfte das AMA – Promigrillen mit den Grillmeistern Georg Nickl und Helmut Rumpf. Es maßen sich in mehreren Bewerben unter anderem Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Landesrat Hans Seitinger,  Landesrat Anton Lang, LK-Präsident Franz Titschenbacher, GRAWE-Generaldirektor Klaus Scheitegl, Farina-Chef Bernhard Gitl, Bauernbund-Direktor Franz Tonner und Nationalratskandidatin Simone Schmiedtbauer um den Titel „AMA-Grillmeister“. Am Ende setzte sich der Landeschef Hermann Schütenhöfer in einem knappen Rennen durch.

„Für uns sind die Bauerntage ein ganz wichtiges Ereignis. Nicht nur, dass es Spaß macht mit den Menschen in der Stadt ins Gespräch zu kommen, alle bäuerlichen Aussteller hier zeigen, welch kulinarische Vielfalt sie auf höchsten Standards für die Konsumenten produzieren, deren Tisch sie damit täglich decken können“, erklärt Bauernbund-Direktor Franz Tonner die Bedeutung hinter den Bauerntagen.

Ein Herz für Bauern

Und dass die Konsumentinnen und Konsumenten mit der Leistung der Landwirtschaft sehr zufrieden sind, bewiesen hunderte Unterschriften im extra aufgelegten „Holzbuch“, in dem man sich verewigen konnte, wenn man den Bauern für ihre Leistungen danken wollte. „Wir freuen uns, dass so viele Leute ein Herz für Bauern zeigen und sich mit ihrer Arbeit identifizieren. Das gibt den Bauern Aufwind. Unser Ziel ist aber, dass die Bauern für ihre Produkte einen fairen Preis bekommen und das geht nur, wenn die Bevölkerung mitmacht“, bilanziert Tonner.

Gefeiert und heimische Produkte verkostet wurde bis in die Nachtstunden hinein zu den Klängen von „Steierbluat“ (1. Tag) und der Kult-Band EGON 7 (2. Tag), die neben den heimischen Landwirten und den vielen Besuchern die Bauerntage zu einem unvergesslichen Ereignis werden ließen.

 

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