Zum 41. Mal fand die Frauentaler Fußwallfahrt nach Mariazell statt. Sie dauerte wieder fünf Tage.
Wallfahrten zur Gnadenmutter in Mariazell erfreuen sich vor allem in der Steiermark großer Beliebtheit. Eine solche Wallfahrt unternahm kürzlich eine Gruppe aus der weststeirischen Gemeinde Frauental. Sie starteten am Dienstag von der Knödelhütte auf der Pack. Am Salzstieglhaus gab es die Mittagspause, nach 26 Kilometern wurde im Alten Almhaus genächtigt. Am Mittwoch ging es weiter zum Gaberl, mit der Mittagspause am Sattelhaus /Oskar-Schauer-Haus. Über die Terenbachalm und den Zeissmannbrunnen erreichten sie den Rossbachkogel (Pussorkogel) und gingen hinunter zur Gleinalm. Nach rund 25 Kilometern nächtigten sie in der Latschenstubn am Präbichl.
Beim Gipfelkreuz
Der Donnerstag Tag führte die Weststeirer vorbei an der Leobner Hütte, über die Kulmalm, den Sackwiesensee und die Sonnschienhütte zur Mittagspause auf der Häuslalm. Von dort starteten sie Richtung Hochschwab und erreichten das Gipfelkreuz in 2277 Meter Höhe bei herrlicher Fernsicht. Im Schiestlhaus konnten sie sich nach 34 Kilometern und sehr vielen Höhenmetern ausruhen.
Binden des Pilgerkreuzes
Am Freitag ging die letzte Etappe über die Aflenzer Staritzen mit herrlichen Ausblicken auf die vielen Gipfel des Hochschwabmassivs. Dabei konnten sie auch viele Steinböcke und Gemsen beobachten. Nach der Pause auf der Graualm erreichten sie den Brandhof. Das Binden des Pilgerkreuzes war der Abschluss der Wallfahrt und Franz Koch trug mit Freude das Pilgerkreuz zur Basilika. Beim gemeinsamen Abendessen im Hotel „3 Hasen“ hielten sie noch einen Rückblick auf unsere gemeinsamen Tage.
Am Samstag feierten die Wallfahrer Franz und Renate Edegger, Monika Göri, Emmi und Karl Gotthardt, Klaudia Hartinger, Susanne Reiterer, Veronika Prattes, Anni Wölkart, Rudi Wölkart und Resi Edegger eine heilige Messe vor der Gnadenmutter mit und fuhren dann mit vielen guten Eindrücken wieder nach Hause. Es war die 41. Frauentaler Fußwallfahrt.
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