Wahl der Bezirksbäuerinnen ist abgeschlossen

von Karl Brodschneider

Die Neuaufstellung in der Bäuerinnenorganisation ist fast abgeschlossen. Die Gemeinde- und Bezirksbäuerinnen sind bereits gewählt worden. Bei der Kür der Landesbäuerin kommt es zum Wechsel.

 

Die Bäuerinnenorganisation ist die stärkste Frauenorganisation in der Steiermark. In den vergangenen Wochen hat sie sich auf Gemeinde- und Bezirksebene neu aufgestellt. Zuerst wurde die Bäuerinnenvertretung in den Kommunen gewählt. Andrea Muster, die Geschäftsführerin der Bäuerinnenorganisation, zieht eine erste Bilanz: „Es gibt in der Steiermark zwar vereinzelt weiße Flecken ohne gewählte Bäuerinnenvertreterinnen, aber es ist sehr erfreulich, dass die Bäuerinnenarbeit in vielen Gemeinden gut weitergeht. Außerdem sind auch viele junge Frauen bereit, als Gemeindebäuerin oder deren Stellvertreterin mitzuarbeiten.“

Vier Neue im Amt

In der Vorwoche konnten auch die Wahlen der Bezirksbäuerinnen abgeschlossen werden. Dabei kam es in vier steirischen Bezirken zu einem Wechsel. In Deutschlandsberg löste Margret Schmitt aus Groß St. Florian die bisherige Bezirksbäuerin Angelika Wechtitsch ab. Maria Kamsker aus St. Barbara ist im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag die Nachfolgerin von Elisabeth Hörmann. Katharina Bischof aus Ranten wurde im Bezirk Murau zur Nachfolgerin von Erika Güttersberger gewählt. Statt Johanna Hafellner ist jetzt Barbara Pollinger aus Mautern die neue Bezirksbäuerin in Leoben.

Wiedergewählt

Bezirksbäuerinnen in GU mit Ehrengästen

Die Bezirksbäuerin von Graz-Umgebung, Andrea Simperl, mit ihren beiden Stellvertreterinnen Barbara Friedam und Franziska Zachenegger und den Ehrengästen bei der Bezirksbäuerinnenwahl in Wundschuh.

In ihrem Ämtern bestätigt wurden die Bezirksbäuerinnen Anita Suppanschitz in Voitsberg, Ursula Reiter in Weiz, Viktoria Brandner in Liezen, Marianne Gruber in Murtal, Maria Matzhold in Südoststeiermark, Daniela Posch in Leibnitz, Michaela Mauerhofer in Hartberg-Fürstenfeld sowie Andrea Simperl in Graz-Umgebung. Alle wiedergewählten Bezirksbäuerinnen brachten in ihren Dankesworten das zum Ausdruck, was zum Beispiel die Voitsberger Bezirksbäuerin Suppanschitz sagte: „Es erfüllt mich mit großem Stolz und großer Demut, dieser großartigen Organisation für fünf weitere Jahre vorstehen zu dürfen. Diese Vielfältigkeit an Persönlichkeiten und die starke Gemeinschaft treiben mich an, für die Berufsgruppe der Bäuerinnen einzutreten.“

Für Landesbäuerin Viktoria Brandner steht eines außer Zweifel: „Die Bäuerinnenorganisation und wir Bäuerinnen informieren die Konsumenten glaubwürdig und authentisch über unsere Arbeit und Produkte.“ Und weiter: „Wir wollen mit unserer Tätigkeit in der Bäuerinnenorganisation einen Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität auf unseren Höfen leisten, die Jungbäuerinnen miteinbinden und Weiterbildungsangebote anbieten.“

Brandner selbst wird am kommenden Montag ihre Tätigkeit als Landesbäuerin beenden. Vor fünf Jahren trat die Ennstalerin aus Sölk die Nachfolger von Auguste Maier an. Jetzt soll die Obstbäuerin Ursula Reiter aus Gleisdorf neue Landesbäuerin werden.

Bundesbäuerinnentag

Das heurige Jahr hat die UNO weltweit zum „Internationalen Jahr der Bäuerin“ ausgerufen. Dieses Thema wird auch beim Bundesbäuerinnentag eine Rolle spielen. Diese Veranstaltung findet Mitte April in Feldkirch in Vorarlberg statt. Bundesbäuerin ist derzeit Irene Neumann-Hartberger aus Niederösterreich.

 

 

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