Unterstützung für Gemeinden mit Unwetterschäden

von Karl Brodschneider

Viele steirische Gemeinden, die im Vorjahr mit großen Unwetterschäden zu kämpfen hatten, bekommen jetzt Bundesmittel aus dem Katastrophenfonds.

 

Vor einem Jahr zogen innerhalb weniger Wochen gleich mehrere Unwetterfronten durch die Steiermark und verursachten vor allem in den Bezirken Graz-Umgebung, Hartberg-Fürstenfeld sowie Voitsberg als auch im Palten-Liesingtal enorme Schäden. Durch Überschwemmungen, Hangrutschungen, Hagel und Sturm waren auch viele im Gemeindebesitz befindliche Straßen und Brücken schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. Der Schaden an der öffentlichen Infrastruktur ging in die Millionen.

Insgesamt 12,6 Millionen Euro

Um die Gemeinden bei der Bewältigung der Katastrophenschäden aus dem Vorjahr finanziell zu unterstützen, wurden von der Steiermärkischen Landesregierung Bundesmittel aus dem Katastrophenfonds zur Aufteilung an die betroffenen Gemeinden beschlossen. Damit werden den steirischen Gemeinden Unterstützungen in der Höhe von über 12,6 Millionen Euro zur Bewältigung von Schadensfällen ausgezahlt.

An der Seite der Gemeinden

Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom sagte über den Beschluss der Landesregierung: „Insgesamt gilt für mich: Wir stehen fest an der Seite unserer Gemeinden und unterstützen sie dort, wo es möglich ist. Leider wurde die Steiermark schon zu oft durch schwere Unwetter vor harte Proben gestellt. Gerade dann, das beweist unser Land jedes Mal auf ein Neues, ist Zusammenhalt umso wichtiger. Mit der Auszahlung der Mittel aus dem Katastrophenfonds des Bundes wird dafür gesorgt, dass unsere Gemeinden bei der Reparatur von Schäden am Gemeindevermögen, insbesondere an Straßen und Brücken, unterstützt werden. Somit wird sichergestellt, dass Unwetterschäden beseitigt werden und beschädigte öffentliche Infrastruktur wieder hergerichtet wird.“

 

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