LK-Präsident Andreas Steinegger brachte es im Zuge einer Pressekonferenz in Hinblick auf den bevorstehenden Weltmilchtag am 1. Juni auf den Punkt: „Die Milchwirtschaft hat in der Steiermark aufgrund des großen Grünlandanteils einen sehr hohen Stellenwert.“ Knapp 3400 steirische Milchviehbetriebe lieferten im vergangenen Jahr etwa 567.000 Tonnen Milch an die Molkereien. Doch die heimischen Milchproduzenten sind einem enormen Druck ausgesetzt. Die Arbeit unter alpinen Bedingungen – 85 Prozent der Milch stammen von Bergbauernhöfen in meist steilen Lagen – ist sehr aufwendig und kostenintensiv. Gleichzeitig erfüllen die heimischen Milchbauern, deren Betriebe im internationalen Vergleich klein sind, die aber im globalen Wettbewerb stehen, hohe gesellschaftliche Qualitätsansprüche. „Die heimischen Milchbauern müssen täglich den Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit im alpinen Umfeld, hohem Tierwohl und Nachhaltigkeit schaffen“, sagte LK-Präsident Andreas Steinegger.
2025 gab es in der Steiermark 3.385 Milchviehbetriebe, 2024 waren es 3.483.
Die Anlieferungsmenge ist mit etwa 567.000 Tonnen im Vorjahr leicht gestiegen.
Der durchschnittliche Milchviehbetrieb hält in der Steiermark 23,9 Kühe (2025), im Jahr 2020 waren es 19,3 Kühe.
Zum Vergleich: Die Slowakei hält im Schnitt 277 Milchkühe, Neuseeland 440, Dänemark 236 und Deutschland 73 Kühe.
Und genau diese Wirtschaftlichkeit ist derzeit nicht gegeben. Innerhalb eines halben Jahres ist der Erzeugermilchpreis um 23 Prozent auf 42,9 Cent pro Liter exklusive Mehrwertsteuer zurückgegangen. In Kombination mit gestiegenen Treibstoff- und Düngerpreisen sowie Investitionen in moderne Technik verschärft sich die Lage.
Die Vertreter der heimischen Molkereien sind sich der Situation bewusst und setzen in ihren Häusern auf innovative Produkte und neue Märkte, um ihren Eigentümern – also den Milchbauern – den bestmöglichen Erzeugerpreis auszahlen zu können.
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ständig mehr zu produzieren ohne eine rote Linie einzuziehen wird nicht reichen.- für schwierige Produktionsbedingungen sollten die Ausgleichszahlungen auch dementsprechend Inflationsbedingt angepasst werden.
Außerdem sind auch die Molkereien selbst auch mit schuld, da sie nicht solidarisch den Milchpreis verrechnen.
Der was mehr produziert bekommt auch mehr.- ist das in Ordnung?
und da wäre noch einiges…