Tausende Helfer standen unermüdlich im Einsatz

von NEUES LAND

Das Italientief mit starkem Schneefall und Schneeregen hat weite Teile der Steiermark in einem Ausnahmezustand versetzt. Gesperrte Straßen und Stromausfälle waren die Folge.

Meteorologen haben es bereits im Vorfeld prognostiziert: Ein Italientief schaufelte am vergangenen Freitag massenhaft feuchte Luft in die Steiermark. Die Folge waren enorme Niederschläge innerhalb kürzester Zeit. Probleme haben nahezu in der gesamten Steiermark der Schneebruch samt umgestürzter Bäume, Verkehrsunfälle und hängengebliebene Fahrzeuge gemacht. Weiters waren tausende Haushalte ohne Strom.

Für die steirischen Feuerwehren war somit der Freitag mit 1924 Gesamteinsätzen der einsatzreichste seit Inbetriebnahme der Landesleitzentrale „Florian Steiermark“ im Jahr 2011. Insgesamt waren 472 Feuerwehren mit etwas über 4000 Mitgliedern im Einsatz. Weiters waren rund 150 Monteurinnen und Monteure der Energie Steiermark unter gefährlichen Umständen damit beschäftigt, die Stromversorgung wiederherzustellen.

Großer Dank ausgesprochen

Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom nahm diese Einsätze zum Anlass, allen Helfern Dank auszusprechen: „Die Schneemassen hatten die Steiermark vielerorts fest im Griff. Ich möchte mich bei allen bedanken, die im Einsatz standen und mithalfen, Schäden zu verhindern und zu beseitigen.“ Allen voran bedanke sich Khom bei den Freiwilligen Feuerwehren, die vielerorts nahezu im Dauereinsatz standen. Khom weiter: „Wir können uns darauf verlassen, dass das Rote Kreuz, die Rettungskräfte, die Polizei zur Stelle sind. Dafür möchte ich mich ebenfalls ganz besonders bedanken. Mein Dank gilt auch allen Landesbediensteten, die – etwa in der Fachabteilung Katastrophenschutz oder beim Straßenerhaltungsdienst – großartige Arbeit leisteten.“

[© Pressedienst Feuerwehr]

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