Starke Steirer bei Bundesentscheiden der Landjugend

von Karl Brodschneider

Sowohl beim Bundessensenmähen als auch beim Bundesentscheid Reden und 4er-Cup schnitten steirische Landjugendmitglieder sehr erfolgreich ab und stellten sogar zwei Bundessieger.

Im weststeirischen Preding richtete die Landjugend Steiermark gemeinsam mit der Landjugend Österreich den Bundesentscheid Sensenmähen aus. Dazu durfte sie insgesamt 94 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus ganz Österreich begrüßen. Bewertet wurden dabei nicht nur Schnelligkeit, sondern vor allem Präzision und Sauberkeit der gemähten Fläche – erst die Kombination aus Mähzeit und Sauberkeitsbewertung entschied über den Sieg. Neben den Einzelwertungen gab es auch eine Mannschaftswertung.

Murtalerin beeindruckte

Siegerin mit Gratulanten

Die Murtalerin Hannah Bärnthaler wurde bei den Mädchen Bundessiegerin in der Klasse I.
[© Stipper]

Für die Steiermark verlief der Heim-Bundesentscheid äußerst erfolgreich. Allen voran sorgte die Murtalerin Hannah Bärnthaler mit einer beeindruckenden Leistung für den Bundessieg in der Mädchen Klasse I. Dahinter reihten sich Elisa Prietl auf Platz fünf, Anna Bärnthaler auf Rang sechs, Lena Bärnthaler auf Platz sieben sowie Eva Bärnthaler auf Rang zehn ein.

Ein dritter Platz

Knapp am Podest vorbei schrammte Hannah Pirstinger aus dem LJ-Bezirk Graz-Umgebung in der Klasse Mädchen Standard mit Rang vier. Bei den Burschen durfte sich Florian Hofer, ebenfalls LJ-Bezirk Graz Umgebung, über den hervorragenden dritten Platz in der Burschen Klasse I freuen. Thomas Bauer aus der LJ Spielberg belegte Rang vier, Thomas Hafellner wurde Zwölfter und Martin Sammt Dreizehnter.

Mannschaftswertung

In der Klasse II erreichte Thomas Harrer, LJ-Bezirk Graz Umgebung, den zehnten Platz. Rene Nestelbacher belegte Rang zwölf. Platz acht und neun wurde es für die beiden Lokalmatadore Martin Knass und Jonas Edegger aus dem austragenden LJ-Bezirk Deutschlandsberg in der Klasse Burschen Standard. Auch in der Mannschaftswertung überzeugte das steirische Team und sicherte sich hinter Oberösterreich den ausgezeichneten zweiten Platz.

Weitere Bundessieger

In der Mädchen Kinderklasse holte sich die Oberösterreicherin Karoline Ahamer den Bundessieg. In der Mädchen Standardklasse setzte sich die Niederösterreicherin Verena Moser durch. Den Bundessieg in der Mädchen Klasse I sicherte sich Hannah Bärnthaler (Steiermark) vor Viktoria Lang (Oberösterreich) und Katharina Auer (Oberösterreich). In der Burschen Kinderklasse gewann Fabian Zehetner (Oberösterreich). Die Burschen Standardklasse war fest in oberösterreichischer Hand: Franz Leitinger gewann vor Werner Mayrhofer und Johannes Leitenmayr. Den Bundessieg in der Burschen Klasse I holte Michael Wallaberger (Oberösterreich) vor Bernhard Zeller (Niederösterreich) und Florian Hofer (Steiermark). In der Burschen Klasse II setzte sich Matthias Huber (Salzburg) durch. Die Mannschaftswertung entschied Oberösterreich für sich. Die Steiermark belegte den hervorragenden zweiten Platz vor Niederösterreich.

EM 2027 in Sarntal

Mit ihren starken Leistungen qualifizierten sich gleich sechs Steirer und Steirerinnen für die Europameisterschaft im Handmähen 2027 im Sarntal (Südtirol). Für Österreich an den Start gehen Hannah Bärnthaler, Florian Hofer, Thomas Bauer, Elisa Prietl, Anna Bärnthaler und Lena Bärnthaler. Als Ersatzstarterin wurde zudem Milena Kohl nominiert. Damit stellt die Steiermark einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis, dass sie zu den stärksten Sensenmäh-Bundesländern Österreichs zählt.

Siegerehrung in Michlgleinz

Den feierlichen Abschluss der Veranstaltung bildete die Siegerehrung im Festzelt Michlgleinz. Unter den Gratulanten befanden sich Agrarlandesrätin Simone Schmiedtbauer, ÖVP-Klubobmann Ernst Gödl, LK- Andreas Steinegger, Bauernbund-Direktor Bernd Brodtrager, MR-Landesobmann Sepp Wumbauer, Landesbäuerin Ursula Reiter sowie Markus Lanz, Obmann der ARGE Meister Steiermark.

Meisterschaft in Schlierbach

Siegerehrung Neues Sprachrohr

Das Team aus dem Bezirk Weiz mit Tanja Hiebler, Lena Leitner, Lisa Loder-Taucher und Jakob Leitner wurde in der Kategorie „Neues Sprachrohr“ Bundessieger.

Aber nicht nur in der Weststeiermark wurde um Medaillen gekämpft, sondern auch in Oberösterreich. In Schlierbach fand der Bundesentscheid 4er-Cup und Reden statt. Für den größten Erfolg sorgte dabei das Team aus dem LJ-Bezirk Weiz in der Kategorie „Neues Sprachrohr“. Tanja Hiebler, Lena Leitner, Lisa Loder-Taucher und Jakob Leitner begeisterten die Jury mit ihrer Präsentation und sicherten sich den Bundessieg. Komplettiert wurde der steirische Erfolg durch die „Traumpiraten“ aus dem LJ-Bezirk Judenburg: Paula Neissl, Maximilian Liebminger, Bernhard Schneidl und Julian Pörtschacher erreichten den hervorragenden zweiten Platz.

Auch in den Einzelbewerben zeigten die steirischen Redetalente ihr Können. In der Kategorie Vorbereitete Rede über 18 überzeugte Alina Wurzer mit einer ausgezeichneten Rede und holte den zweiten Platz. Alexander Mayerl erreichte ebenfalls ein starkes Ergebnis und belegte Platz sechs. In der Spontanrede bewies Johann Hörzer Schlagfertigkeit und Redegeschick und wurde mit dem zweiten Platz belohnt. Kerstin Wallner komplettierte das starke steirische Ergebnis mit Platz vier. Auch die jüngsten Rednerinnen zeigten auf Bundesebene groß auf: Miriam Kröpfl erreichte Platz neun, Marlene Körber  Platz zehn in der Kategorie Vorbereitete Rede unter 18.

Wissen und Geschicklichkeit

Nicht nur auf der Redebühne, sondern auch beim 4er-Cup stellte die Steiermark ihr Können eindrucksvoll unter Beweis. Nach der erfolgreichen Qualifikation beim Landesentscheid vertraten zwei Teams die Steiermark beim österreichweiten Wissens- und Geschicklichkeitsbewerb. Anna Sertling, Melinda Auer, Andreas Lobe und Mario Sabathi aus dem LJ-Bezirk Leibnitz kämpften sich mit starken Leistungen durch die Allgemeinwissens-, Geschicklichkeits- und Kreativstationen bis ins Finale und sicherten sich dort den hervorragenden zweiten Platz. Auch das Team aus dem LJ-Bezirk Judenburg mit Stefanie Honis, Christiane Sackl, Michael Kogler und Maximilian Eberdorfer überzeugte mit einer konstant starken Leistung und erreichte Platz sieben unter den besten Teams Österreichs.

 

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