Steiermärkische Sparkasse freut sich über gutes Jahresergebnis

von Karl Brodschneider

Trotz geopolitischer Unsicherheiten und einer verhaltenen konjunkturellen Entwicklung konnte die Steiermärkische Sparkasse ihre Marktposition weiter stärken und eine hohe Ertragskraft erzielen.

 

Viele der 1400 steirischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Steiermärkischen Sparkasse konnten nebst der großen Journalistenschar die Bilanzpressekonferenz des Vorstandes mit Georg Bucher, Oliver Kröpfl, Walburga Seidl und Sigmund Loibner live an ihren Bildschirmen mitverfolgen. Vorstandsvorsitzender Bucher leitete ein: „Der Jahresüberschuss nach Steuern betrug 436 Millionen Euro. Der Rückgang des Zinsüberschusses, der erfreuliche Rückgang der Wertberichtigungen sowie das gestiegene Provisionsergebnis waren die maßgeblichen Einflussfaktoren auf das Ergebnis, das leicht unter dem Vorjahresniveau liegt. Die Bilanzsumme des Konzerns stieg um 5,8 Prozent auf 23,8 Milliarden Euro, während das Konzerneigenkapital mit 3,9 Milliarden Euro einen neuen Höchststand erreichte. Die Kernkapitalquote sowie die Eigenmittelquote in der Höhe von 31,9 Prozent unterstreichen die starke Position des Konzerns.“

Der Vorstand der Steiermärkischen Sparkasse mit (v.l.) Sigmund Loibner, Walburga Seidl, Vorstandsvorsitzenden Georg Bucher und Oliver Kröpfl.

Turnaround bei Wohnbaufinanzierungen

Vorstand Kröpfl berichtete über das Inland-Geschäft: „Die Spareinlagen im Konzern erreichten mit 9,5 Milliarden Euro einen erfreulichen Wert. Nach mehreren rückläufigen Jahren konnte 2025 im Bereich der Wohnbaufinanzierungen ein positiver Turnaround erzielt werden. Das gesamte private Finanzierungsvolumen erreichte ein Neuvolumen von über 492 Millionen Euro.“ Das Wachstum der kommerziellen Ausleihungen von 103 Millionen Euro bezeichnete Kröpfl aber als zu wenig.

Sehr gutes Wertpapier-Jahr

Für die Steiermärkische Sparkasse war das Jahr 2025 zudem ein ausgezeichnetes Wertpapierjahr. Das verwaltete Kunden-Wertpapierdepotvolumen stieg auf einen neuen Höchststand von 5,7 Milliarden Euro an.

Zum Konzernergebnis trugen laut Vorstand Loibner die Tochterbanken in Südosteuropa mit 38 Prozent bei. Mit einem Wachstum von rund 10 Prozent im Finanzierungsbereich und 8 Prozent bei den Spareinlagen konnten sie ihre Marktposition deutlich ausbauen. Insgesamt ist die Steiermärkische Sparkasse in sechs südosteuropäischen Ländern präsent. Die Erste & Steiermärkische Bank Kroatien inklusive erste Bank Montenegro bestätigte dabei erneut ihre Rolle als wichtigste Ertrags- und Wachstumsträgerin innerhalb der Region.

Digitale Angebote

Laut Vorständin Walburga Seidl trieb die Steiermärkische Sparkasse die digitale Transformation im Jahr 2025 weiter stark voran. Online-Services und Banking App wuchsen, neue Zahlungsverkehrsfunktionen erhöhten Komfort und Sicherheit. Digitale Beratung ergänzte die Betreuung vor Ort. Parallel unterstützte sie die Unternehmen bei Digitalisierungs- und Transformationsprozessen. Auch das digitale Angebot rund um George wurde im Vorjahr mit George Invest und George Business deutlich erweitert.

 

[© Werner Krug]

 

 

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