Mit Bergbäuerin Bernadette Pieber und Biobauern Peter Smolana stehen nach einer spannenden Wahl die Bäuerin beziehungsweise der Bauer des Jahres fest.
Mit Recht kann man die letzten Tage und Stunden der Wahl zur Bäuerin beziehungsweise zum Bauern des Jahres von NEUES LAND als Herzschlagfinale bezeichnen. Insgesamt zwölf Tage hatten die 42 Kandidaten Zeit, um für Stimmen zu werben. Bei den Bäuerinnen lieferten sich schlussendlich die junge Bergbäuerin Bernadette Pieber aus Naas und Holunderbäuerin Martina Techt aus Weinberg an der Raab ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Schlussendlich entschieden nur einige Mehrstimmen über den ersten Platz, den Bernadette Pieber für sich erobern konnte.
Bei den Bauern konnte sich der Biobauer und Gastronom Peter Smolana aus Trahütten im Bezirk Deutschlandsberg durchsetzen. Er verwies den Murtaler Franz Poschacher und den oststeirischen Edelbrenner Harald Ertl auf die Plätze zwei und drei.
Bernadette Pieber bewirtschaftet gemeinsam mit ihrer Familie einen Bergbauernhof in Naas. Die Standbeine am Betrieb sind neben den Christbäumen die Lämmererzeugung sowie die Putenhaltung. In der Weizer Schafbauern Genossenschaft übt sie die Tätigkeit der Aufsichtsratsvorsitzenden aus und kann somit auch bei der Vermarktung ihr Wissen und ihre Erfahrungen als Schafbäuerin einbringen. Im heurigen Jahr hatte Bernadette Pieber weitere zwei besondere Auftritte. Zum einen wurde sie bei der „Hofheldinnen“-Wahl der steirischen Landwirtschaftskammer in der Kategorie Urproduktion mit dem dritten Platz ausgezeichnet. Zum anderen stellte sie beim Steirischen Bergbauerntag in Gasen den Stoandl-Hof näher vor. Die gebürtige Statteggerin ist Absolventin der HLA Eggenberg, zweifache Meisterin (Hauswirtschaft, Landwirtschaft) sowie Mutter von zwei Töchtern.
Spannung bei den Bauern
Auch bei der Wahl zum Bauern des Jahres blieb es bis zum Schluss extrem spannend. Letztendlich konnte sich der Biobergbauer und Gastronom Peter Smolana durchsetzen. Im Gespräch mit NEUES LAND erzählt der Landwirt: „Gemeinsam mit meiner Familie freue ich mich wirklich sehr über diesen Titel.“
Smolana bewirtschaftet gemeinsam mit seiner Familie einen Biobetrieb mit Mutterkuhhaltung, Forstwirtschaft, Energieproduktion und Gastronomie. Das „Alpenhotel Koralpenblick“ mit 20 Zimmern ist weit über die Region hinaus bekannt. Rund 70 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche dienen als Futtergrundlage für die 100 Rinder. Die Styria-Beef-Rinder werden zum Großteil am Hof geschlachtet und über das eigene Restaurant vermarktet. Besonders stolz ist Peter Smolana auf die Tatsache, dass im Restaurant seit 2012 ausschließlich Biolebensmittel eingesetzt werden.
Die beiden Sieger dürfen sich über den Hauptpreis, ein VIP-Package für den Steirischen Bauernbundball 2026 freuen.
[© NL]
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wir gratulieren Peter Smolana zum Sieg