Die Generalsanierung der Bezirkskammer Murau erfolgte als Partnerschaftsprojekt. Im Erdgeschoss sind die Räumlichkeiten der Bezirkskammer und agrarischer Verbände, im Obergeschoss Wohnungen.
Bei der offiziellen Eröffnung der generalsanierten Bezirkskammer Murau strahlte nicht nur die Sonne vom Himmel. Es strahlten auch die Gesichter der bäuerlichen Verantwortungsträger und von Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom, denn ein dieser Form einmaliges Partnerschaftsprojekt konnte nach Jahren erfolgreich abgeschlossen werden. Die Landwirtschaftskammer behält die Räumlichkeiten im Erdgeschoss sowie den angebauten Sitzungssaal. Die zwei oberen Stockwerke gehören jetzt einem Wohnbauträger und haben sechs zeitgemäße Wohnungen. Der frühere Landesrat Hans Seitinger hatte diese Lösung ins Spiel gebracht, erinnerte Khom.
Freudentag
Für Kammerobmann Martin Siebenhofer war es ebenso ein Freudentag. „Wir eröffnen einen Ort, wo wir die Zukunft mitgestalten wollen und werden“, sagte Siebenhofer und sprach vom „agrarischen Kompetenzzentrum des Bezirkes Murau“. Auch LK-Präsident Andreas Steinegger zeigte sich vom Ergebnis des Um- und Zubaus begeistert und erinnerte daran, dass um diesen Standort besonders lange gerungen worden sei: „Jetzt ist die Bezirkskammer in Murau wieder der zentrale Treffpunkt der Bauernschaft und der ihr nahestehenden Verbände.“ Während der Bauphase war man ja nach Winklern bei Oberwölz umgezogen.

Kammerobmann Martin Siebenhofer konnte auch seine beiden Vorgänger Thomas Wirnsberger und Martin Hebenstreit sowie die vormalige Bezirksbäuerin Erika Güttersberger begrüßen.
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Glückwünsche vom Bürgermeister
Aus der Hand von Bürgermeister Thomas Kalcher und Vizebürgermeister Martin Moser erhielt er als Geschenk das Murauer Stadtwappen. Gleichzeitig betonte Kalcher: „Wir kämpfen auch dafür, dass wir in Murau das Bezirksgericht erhalten.“
In der generalsanierten Bezirkskammer ist auch das Bezirksjagdamt vertreten. Bezirksjägermeister Johannes Kendlbacher jubelte: „Wir sind wieder vereint und sind die Servicestelle der Jagd mit 271 Revieren und fast 2000 Jägern.“

Am Eröffnungstag fand auch ein Tag der offenen Tür statt. Die Gäste wurden im eigens aufgestellten Zelt verpflegt.
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Die Segnung der Bezirkskammer nahm Pfarrer Thomas Mörtl vor. Für die musikalische Umrahmung sorgte das hauseigene „Kammerorchester“. Durch das Festprogramm führte Kammersekretär Christian Schopf. Nach der offiziellen Eröffnung hatten die Bäuerinnen und Bauern des Bezirkes den ganzen Tag über die Möglichkeit, ihre Bezirkskammer innen und außen näher kennenzulernen.