Mit starken Ergebnissen bereit für neues Wachstum

Das Geschäft der Raiffeisen-Bankengruppe Steiermark sowie der Raiffeisen-Landesbank Steiermark entwickelte sich 2025 trotz Unsicherheit, schwacher Konjunkturdynamik und eines herausfordernden Marktumfelds gut.

von NEUES LAND

Kürzlich lud RLB-Generaldirektor Martin Schaller gemeinsam mit den Vorstandsteam Ariane Pfleger, Rainer Stelzer und Florian Stryeck zur Präsentation der Jahresergebnisse 2025. „Das vergangene Jahr war von geopolitischer Unsicherheit und verhaltener Konjunktur geprägt. Raiffeisen Steiermark hat sich in diesem Umfeld gut behauptet und ist ein starker Partner für die heimische Wirtschaft. Die 39 regionalen Raiffeisenbanken und die RLB Steiermark sind und bleiben mit der regionalen und digitalen Präsenz nah an den Menschen und Betrieben“, so Schaller eingangs. Die Raiffeisen-Bankengruppe Steiermark – das sind die RLB sowie die 39 Raiffeisenbanken – konnte ihre Bilanzsumme nach UGB auf 39,2 Milliarden Euro steigern. Das Betriebsergebnis liegt mit 574 Millionen Euro weiterhin auf einem sehr guten Niveau, ebenso das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit 443 Millionen Euro.

Finanzieller Nahversorger

Die von Raiffeisen Steiermark gemanagten Kundengelder – darin sind sämtliche Kredite sowie Guthaben, Wertpapier-Veranlagungen und Rückkaufswerte von Versicherungen zusammengefasst – sind 2025 weiter auf 56,1 Milliarden Euro gestiegen. Raiffeisen Steiermark ermöglichte zudem 3,2 Milliarden Euro an neuen Finanzierungen für Unternehmen und Private. Vorstandsdirektor Rainer Stelzer sieht darin ein wichtiges Signal für die Investitionsbereitschaft in der Steiermark: „Nach einer Phase der Zurückhaltung sehen wir wieder mehr Bewegung bei Finanzierungen.“

Trotz des volatilen Umfelds weist Raiffeisen Steiermark weiterhin eine stabile Risikolage auf. Bei Privatkunden liegen 98 Prozent der Kredite in sehr guten, guten oder ausreichenden Bonitäten. Bei Firmenkunden sind es 96 Prozent. Vorstandsdirektor Florian Stryeck: „Unser Kreditportfolio zeigt sich auch in einem schwierigen Umfeld solide und resilient.“

Persönliche Beratung

Raiffeisen Steiermark investiert weiter gezielt in regionale Präsenz, Beratung und digitale Services. Jährlich fließen rund 182 Millionen Euro in Bankstellen, Infrastruktur, Beratern und Ausbildung. Vorstandsdirektorin Ariane Pfleger: „Bereits 99 Prozent aller Kontotransaktionen erfolgen digital. Gleichzeitig zeigt sich gerade bei wichtigen Finanzentscheidungen, wie wesentlich persönliche Beratung bleibt. Deshalb investieren wir bewusst in beides: in leistungsfähige digitale Services und in starke Beratung vor Ort.“

Für 2026 erwartet Raiffeisen Steiermark eine Fortsetzung des positiven Trends im Kundengeschäft, allerdings mit geringerer Dynamik. Kundenvermögen und Wertpapiergeschäft sollen sich weiter positiv entwickeln, bei Finanzierungen wird ein leicht positives Bild erwartet. Schaller dazu: „2026 bleibt ein anspruchsvolles Jahr. Die Wirtschaft weist die erforderliche Fitness auf, es braucht aber auch die politischen Rahmenbedingungen, die Investitionen fördern.“

 

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