Auf Initiative von Landesrätin Simone Schmiedtbauer werden Pädagogen zukünftig speziell zum Thema regionale und saisonale Lebensmittel geschult.
Mit einem neuen Ausbildungsschwerpunkt setzt die Steiermark als Vorreiter in Österreich einen wesentlichen Schritt zur Stärkung der regionalen Lebensmittelkompetenz zukünftiger Generationen. Gemeinsam mit Bildungslandesrat Stefan Hermann und der Rektorin der Pädagogischen Hochschule Steiermark, Beatrix Karl, präsentierte Agrarlandesrätin Simone Schmiedtbauer die neuen Weiterbildungsangebote für Pflichtschullehrkräfte an der Pädagogischen Hochschule Steiermark. „Wer regionale Lebensmittel will, muss regionale Lebensmittel kaufen. Und das geht nur, wenn Konsumentinnen und Konsumenten informierte Entscheidungen treffen können“, betonte Landesrätin Schmiedtbauer. „Dazu müssen wir das Wissen über Herkunft, Qualität und Verarbeitung unserer heimischen Lebensmittel stärken. Und genau hier setzen wir an.“
Teil der Lebensmittelstrategie des Landes
Die neuen Kurse sind Teil der Lebensmittelstrategie des Landes Steiermark. Sie vermitteln Pädagogen fundiertes Wissen über regionale und saisonale Produkte, deren Erzeugung, Unterschiede zu Importware sowie gesundheitliche Aspekte der Ernährung. Dieses Wissen soll anschließend altersgerecht in den Unterricht einfließen.
Bereits im kommenden Semester starten die ersten drei Kursdurchgänge. Damit erreichen die Inhalte schon nach wenigen Monaten hunderte Schüler. Geplant ist ein stetiger Ausbau, damit jedes Semester weitere Pädagogen diese Zusatzausbildung absolvieren können. Die Landesrätin bedankte sich bei der Pädagogischen Hochschule Steiermark und Bildungslandesrat Hermann für die enge Zusammenarbeit: „Mit dieser Kooperation legen wir den Grundstein dafür, dass die Steiermark zur Bildungsvorreiterin bei Lebensmittelkompetenz wird.“ Übrigens: die Pädagogen werden in den Kursen von Lehrern der landwirtschaftlichen Fachschulen weitergebildet.