Der Steirische Bauernbund hielt in Laßnitzhöhe eine zweitägige Klausur ab. Dabei ging es um inhaltliche Positionierungen, um die Kommunikation und die Wissensvermittlung zu aktuellen Themen.
Es waren zwei arbeitsintensive Tage, an denen sich Landesvorstandsmitglieder und Funktionäre des Steirischen Bauernbundes bei einer Klausur in Laßnitzhöhe mit aktuellen Themen sowie Fragen der künftigen Ausrichtung der agrarpolitischen Arbeit auseinandersetzen. Nach der Einleitung durch Bauernbund-Landesobfrau Simone Schmiedtbauer und LK-Präsident Andreas Steinegger gab Generalsekretär Johannes Abentung vom Landwirtschaftsministerium Einblicke in den derzeit vorliegenden Vorschlag der neuen GAP und informierte über den Inhalt der EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur.
Energieexperte Christian Metschina analysierte den Primärenergieeinsatz der erneuerbaren Energieträger, wo die Biomasse mit über 63 Prozent unumstrittene Nummer eins ist. Mit brandaktuellen Zahlen untermauerte er seine Hauptbotschaft: „Wir haben ein riesengroßes Potential, wenn wir weiter den Wald aktiv nützen können.“
EU-Immissionsrichtlinie
Tierzuchtdirektor Horst Jauschnegg informierte über die Auswirkungen und Probleme bei der Umsetzung der EU-Immissionsrichtlinie. Weiters sprach er über die EU-Vorgaben, welche die Nutztierhaltung künftig prägen würden. Sein Vortrag beschäftigte sich auch mit der Novellierung des Steiermärkischen Bau- und Raumordnungsgesetz.
All diese von Abentung, Metschina und Jauschnegg dargestellten Themen wurden auch in einem Stationenbetrieb besprochen. Dabei hatten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Meinungen und Vorschläge einzubringen.
In einem weiteren Block beschäftige man sich bei der Klausur mit aktuellen und künftigen Kommunikationsstrategien des Steirischen Bauernbundes. Und natürlich wurde auch die heurige Landwirtschaftskammerwahl ausführlich analysiert.
Durch die einzelnen Klausur-Blöcke führte Bauernbund-Direktor Bernd Brodtrager. In den Pausen und nach dem Abendessen am ersten Tag blieb genügend Zeit, dass sich die Teilnehmer untereinander gut austauschen konnten.
Landesbauernrat
Die Ergebnisse der Bauernbund-Klausur finden ihren Niederschlag im nächsten Landesbauernrat. Dieser wird in zwei Monaten stattfinden. Auf der Tagesordnung stehen nicht nur die einzelnen Tätigkeitsberichte, sondern auch Wahlen.
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