Jungbauern fordern mehr Klarheit auf Speisekarten

von Karlheinz Lind

Mit einem der Initiative „Transparenzteller“ drängen die Steirischen Jungbauern auf eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie.

In dieser Woche war es so weit. Die Steirischen Jungbauern unter der Leitung von Obmann-Stellvertreter David Tischler haben im Zusammenarbeit mit der Österreichischen Hagelversicherung ihren ersten Jungbauern-Transparenzteller an Daniel Edelsbrunner vom Restaurant Kupferdachl in Premstätten übergeben. David Tischler bei der Verleihung: „Wir Jungbauern dürfen heute nach der Restlbox unsere neue Initiative vorstellen. Mit dem Transparenzteller wollen wir freiwillige Vorreiter in Sachen Herkunftskennzeichnung vor den Vorhang holen.“ Ausgezeichnet werden dabei Gastronomiebetriebe, die schon jetzt die Herkunft ihrer Lebensmittel auf der Karte transparent machen. Und dies ist laut Tischler auch enorm wichtig: „Nicht nur die Konsumenten fragen laut einer aktuellen AMA-Umfrage immer öfter nach der Herkunft der Speisen, der regionale Einkauf durch die Gastronomie stärkt die bäuerlichen Familienbetriebe und somit auch uns Jungbauern.“ Gerade in Hinblick auf große Handelsabkommen wie Mercosur sei eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung unumgänglich.

Kooperation

Unterstützt wird die Aktion von der Österreichischen Hagelversicherung. Prokurist Mario Winkler von der Österreichischen Hagelversicherung ergänzt: „Dieser Transparenzteller macht das sichtbar, was für den Gast im Restaurant oft unsichtbar ist. Regionale Produkte reduzieren Transportwege und sind wichtig für den Klimaschutz. Alles Interessen, die wir mit den Jungbauern teilen.“ Bei Daniel Edelsbrunner von Restaurant Kupferdachl war die Freude sichtlich groß: „Ich kaufe bereits seit Jahren bei den Bäuerinnen und Bauern in der Region. Für mich macht das Sinn und ich freue mich über diese Auszeichnung.“

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