Facharbeiterbrief als wichtiger Berufsnachweis

von Karl Brodschneider

Die landwirtschaftliche Facharbeiterausbildung im zweiten Bildungsweg boomt und wird vor allem von künftigen Betriebsführern und Hofübernehmern gemacht.

 

Von Mitte September 2025 bis Ende März 2026 organisierte die Lehrlings- und Fachausbildungsstelle der Landwirtschaftskammer im Steiermarkhof in Graz vier Facharbeiter-Ausbildungen in der Sparte Landwirtschaft. Die 94 Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolvierten diese 232-stündige fachlich fundierte Ausbildung, die auf eine mehrjährige praktische Erfahrung aufbaut, im zweiten Bildungsweg. Zum Abschluss der Ausbildung legten sie Prüfungen in den Fächern „Pflanzenbau“, „Tierhaltung“, „Landtechnik“, „Forstwirtschaft“ sowie „Betriebsführung“ ab. Alle Kandidaten schlossen die Ausbildung positiv ab, 21 von ihnen schafften sogar einen Notenschnitt von 1,0. Die Überreichung der Zertifikate nahmen LK-Präsident Andreas Steinegger, Kammerdirektor Werner Bruner, Bildungsausschuss-Vorsitzende Daniela Posch und Geschäftsführer Franz Heuberger von der Lehrlings- und Fachausbildungsstelle vor.

Beliebte Ausbildung

Die Facharbeiter-Ausbildung im zweiten Bildungsweg ist eine sehr beliebte Ausbildung für Personen, die als ersten Ausbildungsweg eine außerlandwirtschaftliche Berufsausbildung wählten. Insbesondere Betriebsführer und zukünftige Hofübernehmer von bäuerlichen Nebenerwerbsbetrieben nehmen diese Form der landwirtschaftlichen Qualifikation sehr gerne in Anspruch. 

Die vier Ausbildungskurse in Graz waren nicht die einzigen. Die Lehrlings- und Fachausbildungsstelle bei der Landwirtschaftskammer organisierte auch zahlreiche dezentrale Ausbildungen in der ganzen Steiermark. Insgesamt legten im abgelaufenen Ausbildungswinter 382 Kandidatinnen und Kandidaten in 16 verschiedenen Kursen und vier verschiedenen Sparten ihre Prüfungen in einem landwirtschaftlichen Ausbildungsgebiet ab.

[© LFA]

 

 

 

 

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