Erfreut reagierte Landesrätin Simone Schmiedtbauer auf die Ankündigung von Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig, dass es 2027 und 2028 wieder eine Agrardieselvergütung geben wird. Im Doppelbudget 2027/28 sind pro Jahr 50 Millionen Euro als Ausgleich für den durch die explodierenden Betriebsmittelkosten bei Treibstoff und Dünger entstandenen Wettbewerbsnachteil der Bäuerinnen und Bauern vorgesehen. „Gerade in Zeiten steigender Energie-, Betriebs- und Treibstoffkosten ist das ein starkes und notwendiges Signal für unsere bäuerlichen Familienbetriebe und die heimische Lebensmittelproduktion“, sagte Schmiedtbauer. Die Landesrätin dankte Minister Totschnig für seinen Einsatz in den Verhandlungen.
Spürbarer Ausgleich
Für Totschnig ist das Doppelbudget mit der Agrardieselvergütung in Höhe von 100 Millionen Euro ein spürbarer Ausgleich für die hohen Betriebsmittelkosten. Er erklärte: „Die erfolgreiche Einigung in den Budgetverhandlungen trotz eines sehr hohen Spardrucks ist ein klares Bekenntnis der Bundesregierung zu unseren bäuerlichen Familienbetrieben.“
Zielgerichtete Maßnahme
Diesel ist in der Landwirtschaft nach wie vor der wichtigste Treibstoff. „Der Preis, den unsere Bauern für Treibstoff zahlen, ist aktuell der zweithöchste in der EU, deshalb ist die Einigung zur Wiedereinführung des Agrardiesels dringend notwendig gewesen. Die Agrardieselvergütung ist eine zielgerichtete Maßnahme, die unsere Bäuerinnen und Bauern bei der wettbewerbsfähigen Produktion unterstützt, aber auch den Konsumenten zu Gute kommt. Besonders in Zeiten geopolitischer Verwerfungen ist die Versorgungssicherheit durch heimische Lebensmittelproduktion wichtiger denn je“, sagte Totschnig.
Siehe dazu auch die Glosse „Aufgegabelt“ von Bauernbund-Direktor Bernd Brodtrager