Mit welchen Fördermaßnahmen die Murbodnerzüchter weiterhin erfolgreich sein wollen und wie die Kooperation mit dem Vermarktungspartner TANN klappt.
Bei der in Frohnleiten stattgefundenen Jahreshauptversammlung der Murbodnerzüchter betonte Obmann Johann Hörzer die große Bedeutung der Mutterkuhhaltung im Berggebiet. Aber der Rückgang von über 40 Prozent der Mutterkühe in Österreich verlange in der kommenden Förderperiode im ÖPUL klar notwendige Anpassungen, betonte Hörzer. So forderte er die Überlegung der Strohprämie auch für Mutterkühe sowie den gezielten Ausbau der Investitionsförderung für Stallbauten in benachteiligten Regionen. In diesem Zusammenhang bedankte sich Hörzer auch ausdrücklich für die Unterstützung seitens der Landwirtschaftskammer Steiermark, die ein Landes-Top-up für Stallbaumaßnahmen für Bergbauern in den Erschwernisgruppen 3 und 4 gefordert hat. Darüber hinaus hob er hervor, dass im Falle einer Wiederaufnahme von gekoppelten Förderungen die Mutterkuhprämie an oberster Stelle stehen müsse.
Tatkräftige Partner
Mit der ÖNGENE sowie der ARCHE AUSTRIA, die heuer ihr 40-jähriges Bestehen feiert, haben die Murbodner tatkräftige Partner für die gefährdeten Rassen. In diesem Zusammenhang begrüßte Hörzer den neuen Geschäftsführer der ÖNGENE, Robert Potyka, und betonte die Priorität des Erhalts von Fördermaßnahmen, um den Bestand der Murbodner auch langfristig abzusichern.
Ein weiterer wichtiger Punkt in seinen Ausführungen war das seit mittlerweile 19 Jahren bestehende und äußerst erfolgreiche Programm mit dem Vermarktungspartner TANN. In diesem Zusammenhang bekannte sich Andreas Hofer, Bereichsleiter TANN Graz, klar zu diesem Markenfleischprogramm.
Landesveterinärdirektor Peter Eckhart widmete sich in seinem Referat dem hochaktuellen Thema der Seuchenbekämpfung. Mit seinen Ausführungen sensibilisierte er die zahlreichen Anwesenden für die Bedeutung von Prävention und raschem Handeln im Ernstfall.