Seit 15 Jahren unterstützen Leibnitzer Bäuerinnen alljährlich mit selbstgebackenen Weihnachtskeksen die Hilfsaktion „Steirer helfen Steirern“.
Früher Vormittag am ersten Advent-Wochenende am Hauptplatz in Leibnitz. Vor dem Rathaus warten schon Dutzende Frauen und Männer auf den Einlass. Drinnen im Foyer haben die Bäuerinnen – unter ihnen auch Bezirksbäuerin Daniela Posch – schon alles verkaufsfertig hergerichtet. Hunderte Verkaufspackungen sind fein säuberlich hergerichtet. Ihr Inhalt könnte süßer nicht sein: Linzer Augen, Lebkuchen, Spagatkrapfen, Kokosstangerl, Schokoladekipferl, Butterstangerl, Anisbögerl, Butterkekse, Nußschleifen, Hausfreunde, Husarenkrapferl, Windbusserl, Smileys, gespritzte Nußstangerl oder Punschkrapferl.
350 Kilo Weihnachtsbäckereien
Als die Verkaufstheke pünktlich um halb neun öffnet, stürmen die Wartenden regelrecht herein. Nach eineinhalb Stunden ist alles vorbei. Diesmal waren es 300 Kilo Weihnachtskekse und Kleingebäck, welche die Bäuerinnen und Frauen aus dem Bezirk Leibnitz gebacken hatten. Dazu kamen weitere 50 Kilo von der Fachschule Neudorf.
Steirer helfen Steirern
Die Weihnachtskekse-Aktion der Bäuerinnen aus dem Bezirk Leibnitz hat heuer bereits zum 16. Mal stattgefunden und ist eine Benefizaktion zugunsten von „Steirer helfen Steirern“. Johanna Aust aus Vogau und Grete Kirchleitner aus Großklein denken an die Anfänge zurück: „Wir Bäuerinnen wollten einfach einen Beitrag zu dieser Aktion leisten.“ Im ersten Jahr kam das Kleingebäck hauptsächlich von den Mitgliedern des Bäuerinnenbeirats. „Damals waren es insgesamt 60 Kilo, die reißenden Absatz fanden. Daher beschlossen wir, die Aktion auszuweiten.“
In der Zwischenzeit hat das Engagement der Leibnitzer Bäuerinnen auch Bäuerinnenorganisationen in anderen steirischen Bezirken erfasst. Sie alle unterstützen mit großer Backfreudigkeit die von der „Kleine Zeitung“ initiierten Hilfsaktion.
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