Bauernbund startet mit neuem Schwung in die Kammerwahl

von Karl Brodschneider

In den nächsten Tagen finden in allen Bezirken die Kandidatenpräsentationen des Steirischen Bauernbundes für die Landwirtschaftskammerwahl statt. Der Auftakt dazu erfolgte im Bezirk Murtal.

 

Mit neuem Schwung, einem engagierten Team sowie Geschlossenheit startete der Steirische Bauernbund im Bezirk Murtal in die bevorstehende Landwirtschaftskammerwahl am 25. Jänner. Die offizielle Kandidatenpräsentation machte deutlich: Mit der Neuaufstellung verbindet der Steirische Bauernbund Erfahrung mit frischem Elan und setzt damit weiterhin auf eine starke, verlässliche und zukunftsorientierte Interessensvertretung.

Erfolge als Präsident

Als Spitzenkandidat tritt Präsident Andreas Steinegger an. Als praktizierender Milch- und Waldbauer kenne er die Herausforderungen der bäuerlichen Familienbetriebe, sagte er und verwies auf Erfolge, zu denen er beigetragen habe – von der Senkung des Schutzstatus des Wolfs auf EU-Ebene über die breite Zustimmung zur Initiative „Stopp Laborfleisch“ im EU-Parlament bis hin zur Vereinfachung der Entwaldungsverordnung.

Leistungsvielfalt

An seiner Seite steht Vizepräsidentin Maria Pein. Sie hob die Bedeutung und Leistungsvielfalt der Landwirtschaftskammer hervor. Als gesetzliche Interessensvertretung für Bauern und Grundbesitzer verfügt die Kammer über politisches Mitspracherecht, entsendet Vertreter in zahlreiche Beiräte und Kommissionen und bietet eine breite Palette an Beratungsdienstleistungen. Allein im vergangenen Jahr wurden rund 120.000 Beratungsstunden geleistet und 22.000 Teilnahmen an LFI-Kursen verzeichnet.

Wolfsverordnung

Kammerobmann Michael Puster, Bauernbund-Spitzenkandidat im Bezirk Murtal, betonte die Notwendigkeit rascher und unbürokratischer Maßnahmen nach Wolfsrissen: „Nach einem Vorfall muss sichergestellt sein, dass schnell reagiert werden kann, wenn es notwendig ist. Dafür braucht es eine praxistaugliche Wolfsverordnung für die Steiermark.“ Zudem unterstrich Puster die große Bedeutung der Almen für die Landwirtschaft, Kulturlandschaft und den Tourismus. Um die Bewirtschaftung langfristig abzusichern, forderte er weiterhin gezielte Almauftriebsprämien.

 

[© Bauernbund]

 

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