Die feierliche Verleihung bildete den krönenden Abschluss der rund 500-stündigen Ausbildung. Im Frühjahr 2026 legten 17 Frauen und 52 Männer in fünf verschiedenen Ausbildungsgebieten erfolgreich die Prüfung ab. Neben den üblichen Abschlüssen in „Landwirtschaft“ und „Forstwirtschaft“ absolvierten im heurigen Jahr auch Kandidaten die Meisterprüfung im „Gartenbau“, in „Obstbau & Obstverarbeitung“ sowie in der „Fischereiwirtschaft“.

Die Meisterinnen und Meister der Gruppe Forstwirtschaft.
[© LFA/Danner]

Die Meisterinnen und Meister der Gruppe Gartenbau.
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Die Meisterinnen und Meister der Gruppe Landwirtschaft.
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Die Meisterinnen und Meister der Gruppe Landwirtschaft – Liezen.
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Die Meisterinnen und Meister der Gruppe Obstbau.
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Knapp 400 Familienmitglieder, Freunde und Ehrengäste feierten den erfolgreichen Abschluss im Steiermarksaal des Steiermarkhofs. Agrarlandesrätin Simone Schmiedtbauer unterstrich in ihrer Grußbotschaft die Verantwortung der Politik, für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum zukunftsweisende rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen für eine gute Planungssicherheit aufzustellen. Darüber hinaus sieht sie in einer guten Aus- und Weiterbildung und im gesellschaftlichen Engagement der jungen Landwirte für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum einen wichtigen Erfolgsfaktor, welchen es sicherzustellen gilt. Für Kammerpräsident Andreas Steinegger, selbst zweifacher Meister (Landwirtschaft, Forstwirtschaft), sind drei Eckpfeiler für eine gute Zukunft der jungen Landwirte essentiell: Leidenschaft, Rechnen und Verantwortung übernehmen. Mit der Leidenschaft für den Beruf, einer guten Ausbildung und der Bereitschaft, sich ständig weiterzubilden, lassen sich die vielen Herausforderungen besser bewältigen. Darüber hinaus sind betriebswirtschaftliches Denken und Handeln auch in der Landwirtschaft unverzichtbar. Entscheidend ist aber immer das aktive Handeln und tatsächliche Umsetzen, wofür die frisch gebackenen Meister bestens gerüstet sind.
Fünf Meister des Jahres gekürt
Fünf Kandidaten überzeugten durch besonders gute Leistungen und großes Engagement. Sie wurden zu den „Meistern des Jahres“, die im November im Rahmen des Bundesmeistertags vom Landwirtschaftsministerium und der Landwirtschaftskammer gesondert geehrt werden, gekürt. Karin Schönhart überzeugte bei der Meisterausbildung Landwirtschaft in Graz. Die 34-jährige Nebenerwerbslandwirtin aus St. Andrä im Sausal (Bezirk Leibnitz) schaffte mit 1,12 einen hervorragenden Notenschnitt. Bei der Meisterausbildung Landwirtschaft im Ennstal zeigte Leonhard Kamp aus Mitterberg-St. Martin (Bezirk Liezen) neben einem hervorragenden Notenschnitt besonders mit seiner Meisterarbeit zum Thema „Nachhaltiger Stallumbau: Tierwohl und Effizienz im Einklang“ sowie durch sein Engagement als Kurssprecher auf.

Fünf Absolventen wurden zu „Meister des Jahres“ gekürt.
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Ausgezeichnet präsentierte sich auch Daniel Feichtenhofer aus Kindberg (Bruck-Mürzzuschlag), der sich im Ausbildungsgebiet Forstwirtschaft über die Auszeichnung „Meister des Jahres“ freuen darf. Er wurde bereits mit 18 Jahren Betriebsführer und schloss nun mit 22 Jahren als jüngster Kandidat der Meisterausbildung Forstwirtschaft diese mit einem ausgezeichneten Erfolg.
Der 26-jährige Sebastian Hacket aus Kematen in Tirol nahm bei der steirischen Meisterausbildung Obstbau & Obstverarbeitung teil und schaffte als Jahrgangsbester den Titel „Meister des Jahres“ zu erzielen. Der Absolvent eines Projektmarketing- und Projektmanagement-Studiums überzeugte mit einem Notenschnitt von 1,0 und schaffte somit als einziger der 69 Kandidaten die Höchstnote „summa cum laude“. Das erfolgreiche Quintett wird von Julia Rabensteiner aus Bad Gams (Bezirk Deutschlandsberg), als „Meisterin des Jahres“ in der Sparte „Obstbau & Obstverarbeitung“ komplettiert.